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Dierkower wollen neues Wohnquartier mitgestalten

Dierkow Dierkower wollen neues Wohnquartier mitgestalten

Lösung für mehr Verkehr und Parkprobleme gefordert / Erhalt von Grünflächen

Dierkow. Sorge vor mehr Verkehr, Lösungen für die Parkprobleme und der Erhalt von Grünflächen: Der Ortsbeirat Dierkow Neu will die Entwicklung des neuen Wohnquartiers an der Gutenbergstraße mitgestalten. „Wir haben die Chance dazu und wollen sie nutzen“, sagt der Vorsitzende Martin Lau (CDU). Ein Thema auf der jüngsten Ortsbeiratssitzung ist dabei das höhere Verkehrsaufkommen gewesen. Denn an der Berringerstraße sollen mindestens 40 neue Wohnungen entstehen – und diese werden mehr Autos in den Stadtteil bringen. „Wir brauchen schon jetzt mobile Kontrollen zur Beruhigung des Verkehrs“, sagt Gernot Liebke (Linke). Der Ortsbeirat will sich hier an die Polizei wenden.

Auch das Parkproblem in der Berringerstraße soll angepackt werden. Während die kostenpflichtigen Parkplätze des kommunalen Wohnungsunternehmens Wiro teilweise leer stünden, stellten einige ihre Autos im Halteverbot ab. „Wir müssen etwas unternehmen, um die Autos von der Straße zu bekommen“, sagt Liebke (Linke). Eine Idee: Die Wiro könnte einen Teil ihrer kostenpflichtigen Parkplätze unentgeltich zur Verfügung stellen. Doch davon hält Ortsamtsleiter Wolfgang Westphal wenig. „Das wäre ungerecht. Warum sollen einige zahlen, während andere kostenlos stehen können“, sagt Westphal. Es müsse aber mehr Druck auf die Falschparker ausgeübt werden. Andere fordern ein gänzlich neues Parkplatzkonzept. Hier sei auch die Wiro gefragt, so der Tenor.

Wie die neuen Gebäude an der Berringerstraße aussehen sollen, ist noch offen. Höher als der bisherige Bestand dürften die Häuser aber nicht gebaut werden. Auch für das Baufeld östlich vom Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) am Kurt-Schumacher-Ring sind Wohnungen geplant.

Umsäumt werden sollen die neuen Grundstücke von Grünanlagen und Promenaden. Nach Vorgaben der Stadt könnten in den Gebäuden neben Wohnungen auch kulturelle, soziale oder sportliche Einrichtungen entstehen. Gastronomie wäre ebenfalls möglich. Wichtig ist dem Ortsbeirat ein Horthaus. „Das ist ein dringendes Problem. Aber wir sollten auch darauf achten, Angebote für die älteren Bewohner zu haben“, sagt SBZ-Leiter Steffen Ohm. Er denke an eine Art Spielplatz für Senioren. „Das wird zunehmend wichtiger“, so Ohm.

Johanna Petzoldt (Grüne) liegen Bäume und Parks am Herzen: „Wir sollten darauf achten, dass wir unsere grünen Gürtel erhalten und dass diese auch gepflegt werden.“ Nach OZ-Informationen soll es nach der Bebauung noch etwa 2,2 Hektar Grünfläche geben. Auch beim Erhalt des Sportplatzes will der Ortsbeirat mitreden.

An der Gutenbergstraße 84 drehen sich bereits die Baukräne: 124 seniorengerechte Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern baut die WG Union hier bis Anfang 2019. Gleichzeitig sollen ausreichend Stellplätze in Tiefgaragen und Außenbereichen geschaffen werden, heißt es.

André Wornowski

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