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Dierkower wollen sanierte Gehwege und Treppengeländer

Dierkow Dierkower wollen sanierte Gehwege und Treppengeländer

Am 9. Juni wird im Stadtteil über die Bürgerprojekte 2016 abgestimmt

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Der Gehweg vor dem Kurt-Schumacher-Ring 1 bis 10 ist von Anwohnern zur Sanierung vorgeschlagen worden.

Quelle: Ove Arscholl

Dierkow. Vernünftige Gehwege, gut ausgeleuchtete Bürgersteige, eine Verkehrsberuhigung in der Straße und ein Treppengeländer stehen auf der Wunschliste der Dierkower. Und so haben sie genau diese Vorschläge für das Bürgerprojekt 2016 unterbreitet. In einem Bürgerforum am 9. Juni soll über fünf Ideen abgestimmt und eine Maßnahme auf den Weg gebracht werden.

Bürgerprojekte seit 2004

Einwohner in Entwicklung und Gestaltung ihres Stadtteils aktiv einzubeziehen, ist Anliegen des Programms „Die Soziale Stadt“. Seit 2004 gibt es in Schmarl, seit 2007 in Dierkow und Toitenwinkel Bürgerprojekte.

Jeweils 50 000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“ stehen für kleinere städtebauliche Maßnahmen in drei geförderten Stadtteilen in Rostock zur Verfügung. In Schmarl, Dierkow und Toitenwinkel können Einwohner Anregungen für Bürgerprojekte geben und so über die Verwendung des Geldes mitbestimmen. 80 Dierkower entschieden sich 2015 für die Sanierung des Geh- und Radwegs in der Dierkower Allee.

„Das Projekt wurde vor zwei Wochen fertig“, berichtet Stadtteilmanager Christian Hanke, der nun schon wieder Vorschläge für 2017 sammelt.

„Diese Bürgerprojekte sind eines der wichtigsten Instrumente der Bürgerbeteiligung bei der Gestaltung der Stadt“, betont Hanke. Er freut sich, dass die Dierkower mit offenen Augen durch ihren Stadtteil gehen, Missstände aufzeigen, Veränderung anmahnen – „so übernehmen sie Verantwortung für ihr Wohnumfeld“, sagt Hanke.

Ortsbeiratschef Martin Lau (CDU) wünschte sich, dass die 50000 Euro für „echte Bonbons“ im Stadtteil ausgegeben werden. Gehwegsanierung und Straßenbeleuchtung seien Aufgaben der Stadt, die nicht realisiert werden. Insofern zeigten die Bürgerprojekt-Wünsche der Dierkower eine „gewisse Dringlichkeit“ auf, diese Missstände zu beseitigen. Einmal sei mit den 50000 Euro ein grünes Klassenzimmer für die Grundschule „Ostseekinder“ errichtet worden oder die Flutlichtanlage für den Sportplatz des FSV. „Hier ist etwas Nachhaltiges geschaffen worden mit dem Geld“, findet Lau.

Auf der Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend ging es auch um die Erweiterung des Gewerbegebietes am Brückenweg. „Der Brückenweg ist jetzt eine ein Kilometer lange Sackgasse, die wird nun um einen Kilometer verlängert“, erklärt Lau. Der Ortsbeirat erteilte einen Prüfauftrag: „Wir schlagen eine Zuwegung zur Straßenbahnhaltestelle vor, damit Mitarbeiter und Kunden auch mit öffentlichem Nahverkehr kommen können“, so Lau.

Von Doris Kesselring

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