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Eigenes Geld: Mehr Macht für die Stadtteile

Rostock Eigenes Geld: Mehr Macht für die Stadtteile

Alle 19 Ortsbeiräte in Rostock sollen ab 2019 eigene, kleine Etats bekommen - bis zu 15.000 Euro pro Jahr. Über das Geld sollen die Stadtteile ganz allein verfügen können. Die Grünen wollen so Vereine, Initiativen und Projekte für die Bürger fördern.

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In den Ortsbeiräten - hier eine Sitzung in Evershagen - wird über alle Themen in den Rostocker Stadtteilen beraten. Entscheiden durften die Gremien bisher aber nicht. Das wollen die Grünen ändern (Symbolbild).

Quelle: Johanna Hegermann

Rostock. Die 19 Stadtteil-Vertretungen in Rostock sollen mehr Macht und mehr Handlungsspielraum bekommen: Die Grünen fordern deshalb, dass alle Ortsbeiräte ab 2019 eigene Etats bekommen. Je nach größe können die Ortsteile bis zu 15.000 Euro jährlich erhalten und von dem Geld Vereine und Initiativen unterstützen, Projekte anschieben oder Anschaffungen für den Stadtteil bezahlen. Bisher haben die Ortsbeiräte rein beratende Funktion, über Geld darf allein die Bürgerschaft entscheiden. „Wir wollen den Stadtteilen mehr Mitsprache und Kompetenz übertragen“, so Grünen-Fraktionschef Uwe Flachsmeyer. Der Schmarler Ortsbeiratschef Dietmar Droese (Linke) beispielsweise würde von dem Geld mehr Blumen im Quartier pflanzen. Auch Finanzsenator Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) begrüßt die Idee: „Das wäre ein kleines, aber echtes Stück Bürgerbeteiligung in Rostock“.

Andreas Meyer

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