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Ein Teamplayer will mehr Kommunikation im Dorf

KLINGENDORF Ein Teamplayer will mehr Kommunikation im Dorf

Eckart Voß stellt sich als Bürgermeisterkandidat für Dummerstorf zur Wahl / Er will für die Wirtschaft eine Plattform schaffen / In Kavelstorf soll ein Wohngebiet entstehen

Klingendorf. „Sinnvolle Projekte müssen weitergeführt werden“, sagt Eckart Voß, 51 Jahre. Bei der Bürgermeisterwahl am 4. September in der Gemeinde Dummerstorf fordert er den Amtsinhaber Axel Wiechmann (CDU) heraus. Sinnvoll sind in seinen Augen das nun entstehende Gewerbegebiet Logistikzentrum Ostsee und das Wohngebiet im Dorfzentrum, „ebenso wie alles, was mit Infrastruktur zu tun hat“, sagt Eckart Voß, der für die Wählergemeinschaft Prisannewitz, Potrems, Scharstorf Wendorf (PPSW) in der Gemeindevertretung sitzt und sich nun als Parteiloser um das Amt des Bürgermeisters bewirbt.

 

OZ-Bild

Bürgermeisterkandidat Eckart Voß in seiner Werkstatt. Der Schmied will eine Plattform für Unternehmen schaffen.

Quelle: Michael Schißler

Junge Leute suchen derzeit nach Baugrundstücken im Ortsteil Kavelstorf.“Eckart Voß,

Bürgermeisterkandidat

„Ich habe alles mit großer Begeisterung und mit Herzblut gemacht“, sagt Voß und betont, dass das auch so bleiben soll, wenn er in das Dummerstorfer Rathaus einziehen sollte. Dort würde ihm dann nicht nur der Sinn von Projekten wichtig sein, sondern auch deren Nachhaltigkeit. „Der Bau des Hortes und der Kita ist auf jeden Fall nachhaltig“, sagt der gelernte Schmied, der heute einen Metallbetrieb im Dummerstorfer Ortsteil Klingendorf führt.

Voß geht es dennoch nicht allein um die Fortführung des Begonnenen. „Was auf jeden Fall verbessert werden muss, ist die Kommunikation zwischen der Verwaltung und den Einwohnern“, sagt der 51-Jährige.

„Die Bürger werden viel zu spät informiert“, sagt Voß. „Und wo es an Informationen fehlt, kommt es zu Gerüchten.“ Weil ihm die Kommunikation am Herzen liegt, will er die Internetseite der Verwaltung modernisieren. „Vieles wird heute von den Bürgern einfach im Internet erledigt“, fügt der Kandidat hinzu. Um Austausch und Gespräche unter den Betrieben in der Gemeinde Dummerstorf geht es ihm auch.

„Da findet so gut wie keine Zusammenarbeit statt“, sagt Eckart Voß. „Deswegen muss eine Plattform dafür her. Das will ich als Bürgermeister in die Hand nehmen.“ Und mit Blick auf die Unternehmen wie auch auf die Bürger hat er sich vorgenommen, „den Breitbandausbau zu fördern, das ist für die Ansiedlung von Unternehmen ebenso wichtig wie für das Gewinnen neuer Bürger“, sagt Voß.

Wichtig ist dem Bürgermeisterkandidaten auch, dass ein Wohngebiet in Kavelstorf geschaffen wird. Dieses Projekt sei seit zwölf Jahren in der Diskussion, und weil es sich bei der Fläche um Land der Kirchgemeinde handle, müsse man nun einen Weg finden, wie der Plan realisiert werden könne.

Bei der Strukturreform der Feuerwehr setzt Voß auf das Fachwissen aus den verschiedenen Wehren. Die Gemeinde Dummerstorf hatte für die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans zeitweilig einen Experten aus Rostock engagiert.

Voß legt einen Schwerpunkt auf die Kommunikation, wohl auch, weil er ein Teamplayer ist, wie er sagt. „Ich brauche Leute um mich herum, eine starke Truppe“ – mit der er Ideen entwickeln und diskutieren kann, „denn meine Idee muss ja nicht gesetzt sein“, sagt Eckart Voß. Teamplayer muss man wohl auch sein, wenn man ein Hobby wie der Klingendorfer hat. Er ist Hobbysegler und hat ein Zeesboot in Wustrow. 1992 hat er seinen Betrieb in Klingendorf eröffnet, seit 2011 wohnt er dort auch. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Michael Schißler

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