Volltextsuche über das Angebot:

13 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Einknicken vor Rechts? Stadt stoppt Plan für Asyl-Unterkunft

Rostock Einknicken vor Rechts? Stadt stoppt Plan für Asyl-Unterkunft

Erst ließ Rostock eine Unterkunft für junge Flüchtlinge in Groß Klein räumen, nun stoppt das Rathaus auch Planungen für eine zweite Unterkunft im Stadtteil. Der Ortsbeirat ist entsetzt - und spricht von einem „Einknicken vor den Rechten“.

Voriger Artikel
Angst vor Krawallen? Stadt stoppt Pläne für weitere Asylunterkunft
Nächster Artikel
Wohngebiet Feldrain soll für Anwohner attraktiver werden

Der Schiffbauerring ist das Herz von Groß Klein: Hier wollten Stadt und GGP weitere Flüchtlingsfamilien unterbringen. Doch die Sicherheitsbehörden haben Bedenken, die Pläne sind gestoppt.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Der Wirbel um die Unterbringung von Flüchtlingen in Groß Klein reißt nicht ab: Nach der Räumung einer Unterkunft für junge Asylbewerber hat die Hansestadt Rostock nun auch die Planungen für eine weitere Unterkunft - für Familien - gestoppt. Auf Druck der Sicherheitsbehörden: Denn die sagen, sie können in Groß Klein nicht für die Sicherheit die Neu-Rostocker garantieren.

Aus Sicht von Ortsbereitschef Uwe Michaelis seien die Entscheidungen fatal: „Ich finde es bedenklich, wenn wir uns von den Rechten diktieren lassen, wo Flüchtlinge leben dürfen und wo nicht. Die werten diese Entscheidung doch als Sieg für sich.“

Rostocks Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) hat zwar offiziell die Entscheidungen gegen die Unterkünfte getroffen, ist nach eigenen Angaben aber unglücklich darüber. Nach OZ-Informationen habe sich die Stadt nur dem massiven Druck der Landesregierung gebeugt: Die fürchte fremdenfeindliche Krawalle in Groß Klein - ausgerechnet in Wahlkampfzeiten.

Andreas Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Gmund

Aus der CSU-Spitze kommt Kritik am Sommer-Auftritt von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

mehr
Mehr aus Politik

Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Werft setzt auf Spitzentechnik

Neptun-Werft behauptet sich mit innovativen Antrieben / Aida ist Pionier-Kunde