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Endgültiger Abriss der Heinkelmauer beschlossen

Rostock Endgültiger Abriss der Heinkelmauer beschlossen

Die Rostocker Bürgerschaft hat am Mittwoch mehrheitlich gegen einen Antrag, den Abriss erneut zu vertagen, gestimmt.

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Der Abriss der Rostocker Heinkelmauer ist nun endgültig beschlossen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die denkmalgeschützte Heinkelmauer in Rostock kann abgerissen werden. Die Bürgerschaft stimmte am Mittwoch mehrheitlich gegen einen Antrag, den Abriss erneut zu vertagen. Damit ging ein jahrelanger Streit um den Erhalt der etwa 80 Meter langen und baufälligen Backsteinmauer zu Ende. Bereits im Mai hatte das Schweriner Bauministerium den Abriss befürwortet, da keine gewichtigen Gründe für die unveränderte Beibehaltung des bisherigen Zustandes sprechen, hieß es damals.

 

Das dazugehörige Areal, das Werftdreieck, gehört der stadteigenen Wohnungsgesellschaft Wiro, die dort ein neues Wohngebiet bauen will. Wiro-Chef Ralf Zimlich sagte nach der Abstimmung, dass nun in der kommenden Woche ein Gerüst aufgebaut werde. Im Januar werde die Mauer, die mehr als 20 Jahre frei und ungeschützt am Rande von Straßenbahngleisen stand, abgerissen. Noch sei nicht klar, in welcher Form künftig an die ehemaligen Heinkel-Flugzeugproduktion erinnert werden soll, die die Hansestadt über mehrere Jahrzehnte hinweg geprägt hatte. Dies sei ein Prozess, mit dem sich die Öffentlichkeit auseinandersetzen müsse, sagte Zimlich.

Kulturamtsleiterin Michaela Selling sagte, es solle ein Museumskonzept entwickelt werden. In dem künftigen Wohngebiet soll in einer Ausstellung die Geschichte dieses Industriezweiges abgebildet werden.

dpa/mv

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