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Für Strandversorgung ist Lösung in Sicht

NIENHAGEN Für Strandversorgung ist Lösung in Sicht

Öffentliches WC und Restaurant an der Promenade: Gemeinde und Strandkorb-Genossenschaft einigen sich

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Noch ist es unbebaut — doch bald könnte auf dem Grundstück an der Promenade ein Restaurant mit öffentlicher Toilette entstehen.

Quelle: Lennart Plottke

Nienhagen. Eine öffentliche Toilette inklusive kleinem Restaurant — nach langer Odyssee könnte an der Nienhäger Promenade jetzt endlich der Bau einer modernen Strandversorgung in Angriff genommen werden. Denn offenbar sind sich Gemeinde und Strandkorb-Genossenschaft in entscheidenden Punkten nähergekommen. „Seit fast zwei Jahren diskutieren wir nun schon über dieses Thema“, sagt Bürgermeister Uwe Kahl (CDU) und schüttelt den Kopf. „Dabei wollen wir hier doch alle weiterkommen.“

Lange Diskussionen

385 Quadratmeter groß ist das Grundstück an der Nienhäger Promenade, auf dem eine neue Strandversorgung mit Restaurant und öffentlichem WC gebaut werden soll.

1,5 Geschosse soll das neue Gebäude maximal haben — das Haus soll sich an die Architektur des benachbarten Strandrestaurants anpassen.

2 Jahre haben Gemeinde und Strandkorb-Genossenschaft um einen Konsens gerungen.

Ende Mai 2014 war der schon sicher geglaubte Deal mit Investor Friedemann Kunz endgültig geplatzt (die OZ berichtete). Direkt am Strand wollte der Scanhaus-Chef ein neues Selbstbedienungs-Restaurant bauen — 350 Quadratmeter groß, mit öffentlicher Toilette, Bierkeller und Dachterrasse samt Seeblick. Doch für das Vorhaben brauchte Kunz den Segen der Gemeinde sowie Land von der Strandkorb-Genossenschaft. Beide Anliegen scheiterten — seitdem tat sich an der Promenade lange nichts mehr.

Das ist jetzt der Status quo: Damit das neue Gebäude künftig nicht auf zwei unterschiedlichen Baufeldern steht und damit zwei Eigentümer hat, sollen jetzt die Baugrenzen leicht verschoben werden, erklärt der beauftragte Planer Reinhard Böhm: „Dabei handelt es sich nur um eine kleine Änderung im Bebauungsplan.“ Dieser Änderung stimmten die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung mehrheitlich zu.

Eigentümer des rund 385 Quadratmeter großen Grundstücks bleibt die Strandkorb-Genossenschaft, die Gemeinde Nienhagen tritt als Pächter auf. Auf dem Areal sollen das neue Restaurant, eine öffentliche Toilette sowie jede Menge feste Fahrrad-Parkplätze entstehen. „Der Investor wird wohl die Kommune sein“, erklärt der Bürgermeister. „Vorausgesetzt, für diese Pläne gibt es eine Mehrheit in der Gemeindevertretung.“ Architekten seien bereits in der Spur, ein potenzieller Betreiber warte nur darauf, dass es losgehe, so Kahl.

Ein dreigeschossiges, kastenförmiges Gebäude — wie noch von Friedemann Kunz vorgeschlagen — sei Geschichte: „Wir wollen flach und maximal anderthalbgeschossig bleiben. Die Architektur soll sich möglichst dem benachbarten Strandrestaurant anpassen — einen Nullachtfünfzehn-Bau wird es an diesem besonderen Standort jedenfalls nicht geben.“ Zu den Kosten könne er noch nichts Konkretes sagen, so Kahl: „Dazu müssen wir erst einmal eine genaue Aufstellung machen.“

Mit der jetzt gefundenen Lösung könne auch die Strandkorb-Genossenschaft gut leben, betont Wilhelm Chmiela (SPD), der hier Mitglied und auch Gemeindevertreter ist. „Wir suchen doch schon ewig nach einem Konsens, der beiden Seiten Vorteile bringt — jetzt kann die Gemeinde hier ihre Pläne in die Tat umsetzen, und die Genossenschaft muss keine Flächen abgeben.“

Von Lennart Plottke

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