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Fußballer wünschen sich Kunstrasen

GROSS LÜSEWITZ Fußballer wünschen sich Kunstrasen

Union 03 will der Politik ein neues Konzept für die Sportanlage vorstellen

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Einen Kunstrasenplatz können wir häufiger und intensiver nutzen. Die Kosten sind geringer.“ Sebastian Schütt, Vereinsvorsitzender

Groß Lüsewitz. Der Fußballverein Union 03 in Groß Lüsewitz will sich jetzt bei der Gemeinde Sanitz dafür starkmachen, dass in der Groß Lüsewitzer Sportanlage ein Kunstrasenplatz gebaut wird. Nach Ansicht der Vereinsverantwortlichen, steht der jetzige Rasenplatz für den erhöhten Bedarf des Vereins zu selten zur Verfügung.

„Wenn man sich jetzt hier umsieht“, sagt der Vereinsvorsitzende Sebastian Schütt an einem Augustabend, „dann sieht das alles gut aus.“ Aber: „Es ist Sommerpause, der Platz seit sieben Wochen gesperrt.“ Im Juni während der Hitzephase sei der Rasen verbrannt, in der nassen Zeit im Herbst habe er unter Wasser gestanden, „denn die Drainage ist hier auch nicht perfekt.“ Um den Trainings- und Spielbetrieb auf Dauer anbieten zu können, möchten die Mitglieder von Union 03 jetzt, dass ein Kunstrasenspielfeld angelegt wird, es könnte an der Stelle des jetzigen Kleinspielfeldes in Groß

Lüsewitz entstehen.

„Damit könnte sich der Trainingsbetrieb in Groß Lüsewitz konzentrieren“, sagt Schütt. Damit wäre dann auch die Auslastung des vorhandenen Mehrzweckgebäudes mit den Umkleidemöglichkeiten und den sanitären Einrichtung gewährleistet.

„Einen Kunstrasenplatz kann man viel häufiger nutzen“, sagt Sebastian Schütt. „Außerdem ist es preiswerter ihn zu erhalten als einen Rasenplatz,weil Mäharbeiten und intensives Wässern nicht nötig sind.“ Das können die Sanitzer in Bentwisch beobachten, wo sie häufiger auf dem dortigen Platz spielen, dafür aber Gebühren zahlen müssen.

Union Sanitz hat derzeit rund 160 Mitglieder und ist mit acht Mannschaften im Punktspielbetrieb des Kreisfußballverbandes Warnow im Einsatz. „Aber unsere Mitgliederzahlen steigen, und wir gehen davon aus, dass wir in zwei Jahren mit zehn Mannschaften im Trainings- und Spielbetrieb sind.“ Besonders aber sieht Schütt auch, dass Sanitz immer mehr Zuzug in den neuen Wohngebieten zu verzeichnen hat.

„Und diese Leute wollen ja auch irgendwo ihrem Sport nachgehen“, sagt der Vereinsvorsitzende, der gleichzeitig darauf verweist, „dass wir uns auch ganz intensiv um die Jugendarbeit kümmern“.

„Eine solche Investition wird etwa 600000 Euro kosten“, hat Schütt errechnet. Dazu hat er sich nach Fördermöglichkeiten umgesehen. Aus den Mitteln zur Entwicklung ländlicher Räume könnten diese Gelder ebenso kommen wie von Land und Bund. Bürgermeister Joachim Hünecke sagte gestern, dass der Ortsbeirat sich mit der Idee bereits befasst habe. Dort sei sie positiv aufgenommen worden:

„Nun werden wir das Papier im Haupt- und Finanzausschuss diskutieren.“

Verein im Aufschwung

Union Sanitz 03 ist ein junger Verein, er wurde im Jahr 2003 gegründet und hat in den vergangenen Jahren eine starke Entwicklung seiner Mitgliederzahl erfahren. Gestartet war Union 03 mit einer Männermannschaft, danach wurde vor allem die Arbeit im Jugendbereich erweitert. Der Verein nutzt das neue Vereinsheim in Groß Lüsewitz, aber auch andere Sportstätten in der Gemeinde Sanitz. Aufgrund der steigenden Mitgliederzahlen kommt die Organisation nun an die Kapazitätsgrenzen bei den vorhandenen Trainingsflächen.

Michael Schißler

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