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Geld ist da: Neue Brücke über Schmarler Bach wird gebaut

Evershagen/Lütten Klein Geld ist da: Neue Brücke über Schmarler Bach wird gebaut

Stadt plant Ausschreibung noch 2016, Baustart ist im nächsten Jahr / Ortsbeiräte hatten Druck gemacht und freuen sich über das Ergebnis

Evershagen/Lütten Klein. Die im Februar abgerissene Brücke über den Schmarler Bach war die zentrale Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen Evershagen und Lütten Klein. Lange sah es so aus, als ob ein Neubau erst in vielen Jahren kommt – wenn überhaupt. Jetzt legt die Stadt eine Kehrtwende hin. Noch in diesem Jahr wird ausgeschrieben, 2017 dann gebaut, kündigt Bausenator Holger Matthäus (Grüne) an.

„Schneller ging es nicht“, sagt Matthäus. Mit einem Kraftakt sei es der Verwaltung gelungen, noch für dieses Haushaltsjahr 2016 die notwendigen 320000 Euro zusammenzubekommen – weil andere Vorhaben nicht wie geplant realisiert werden können. Zudem wurde beispielsweise auch entschieden, dass die Brücke über den Schmarler Bach wichtiger sei als ein Ersatzneubau über den Klosterbach.

„Das ist sehr, sehr erfreulich“, begrüßt Niels Schönwälder (SPD) als Vorsitzender des Ortsbeirats Evershagen die neuen Pläne aus dem Rathaus. Mit dem Baubeginn 2017 könne er leben. „Besser als der ursprüngliche Plan, gar nicht zu bauen“, sagt er. Schönwälder betont, dass das nur passiere, weil die Ortsbeiräte Evershagen und Lütten Klein in der Angelegenheit gemeinsam viel Druck gemacht hätten.

„Weil wir uns gekümmert haben.“ Immer wieder wurde darauf verwiesen, dass die Brücke über den Schmarler Bach die Hauptverkehrsachse zwischen den Stadtteilen sei und diese schnellstmöglich gebaut werden müsse. Dass die Stadt nun reagierte, verdeutliche noch einmal die Notwendigkeit von Ortsbeiräten, stellt Niels Schönwalder fest. Wer dort mitarbeitet, wohnt in der Regel im Viertel und weiß

genau, was notwendig ist.

„Bis zum Neubau bleibt das aber eine Gefahrenstelle, das kann ich jeden Tag beobachten“, weist Niels Schönwälder noch einmal auf das aktuelle Problem hin. Bereits seit 2015 war die marode Brücke gesperrt. Glücklicherweise sei bisher nichts passiert. Fußgänger und Radfahrer würden die ausgeschriebene Umleitung ignorieren und die viel befahrene Straße überqueren.

Zu dieser Erkenntnis kam offensichtlich auch die Stadtverwaltung. „Aufgrund der ständigen Kontrolle der eingerichteten Sicherungsmaßnahmen musste festgestellt werden, dass die vorgegebene Umleitung größtenteils von Fußgängern und Radfahrern nicht angenommen wird“, heißt es in der gemeinsamen Vorlage von Bausenator Holger Matthäus und Ordnungssenator Chris Müller (SPD) für die Bürgerschaft.

Die Sicherungsmaßnahmen würden teilweise zerstört, Fußgänger und Radfahrer wählten die kürzeste Verbindung quer über die viel befahrene St.-Petersburger-Straße. „Dadurch setzen sie sich aufgrund der Verkehrsbelegung einer großen Gefahr aus, die nicht zu kontrollieren ist“, schreiben die Senatoren in ihr Papier.

Thomas Niebuhr

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