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Gemeinde lehnt ab: Keine Förderung für das Dach

REDDELICH Gemeinde lehnt ab: Keine Förderung für das Dach

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Seit langem soll das Dach der Kita saniert werden.

Quelle: Anja Levien

Reddelich. . Keine Fördergelder für die Sanierung des Daches der Kindertagesstätte „Rohrspatz“ in Reddelich: Die Gemeindevertreter haben in ihrer Sitzung am Montagabend eine Förderung für die Erneuerung des Daches in Höhe von rund 36000 Euro abgelehnt. Die Sanierung der Kita soll dennoch dieses Jahr erfolgen.

„Seit längerem ist vorgesehen, das Dach zu erneuern. Es entspricht nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen, was zum Beispiel die Wärmedämmung angeht“, erläuterte Bürgermeister Ulf Lübs. Da im Vorjahr eine Förderung in Aussicht gestellt wurde, wurde das Vorhaben auf dieses Jahr verschoben. „Der Förderbescheid ist jetzt eingegangen.“ Der Knackpunkt: Die Mittel sind für zwölf Jahre zweckgebunden. Ulf Lübs zeigte sich von diesem langen Zeitraum überrascht. „Was aus meiner Sicht noch schlimmer ist, sind die Sanktionen.“ Heißt: Sollte in sechs Jahren in dem Haus keine Kindertagesstätte mehr untergebracht sein, müsse die Gemeinde die vollen Fördermittel zurückzahlen sowie einen Strafzins zahlen und mit einer Ordnungsstrafe rechnen. „Es ist unwahrscheinlich, dass sich das Gebäude in den nächsten zwölf Jahren als Kita erhalten lässt“, sagte Lübs. Das Haus wurde 1859 erbaut und 1973 zum Kindergarten umfunktioniert. „Rein von der Bausubstanz war das immer eine Kompromisslösung.“

Die Gemeindevertreter machten deutlich, dass sie zum Kita-Standort Reddelich stehen. „Der Bedarf am Kindergarten besteht“, sagte Torsten Wunderlich, wies aber mit Blick auf das Gebäude darauf hin:

„Es endet ja nicht mit der Sanierung des Daches. Wir müssen jetzt zwölf Jahre vorausblicken.“ Der jetzige Standort sei top, sagte Antje Hackendahl und wies auf weitere Erneuerungen im Haus, wie Sanitär- oder Heizungsanlage, hin.

Bürgermeister Ulf Lübs machte deutlich, dass das Geld für die gesamte Sanierung im Haushalt eingestellt ist. Mit der Annahme der Fördermittel würde aber kein Geld im Haushalt frei, denn dieser ist defizitär. Die Gemeinde kann nicht investieren. Lediglich Reparatur- und Unterhaltungsmaßnahmen sind möglich. Am Ende stimmten vier Gemeindevertreter für die Annahme der Fördermittel aus dem Programm Integrierte ländliche Entwicklung und fünf dagegen. Damit trägt die Gemeinde die Gesamtkosten der Dachsanierung in Höhe von rund 48 000 Euro. „Das Projekt soll dieses Jahr realisiert werden“, so Lübs. In der Kita „Rohrspatz“ der Volkssolidarität werden 28 Kinder betreut. Damit ist die Einrichtung voll ausgelastet.

Von al

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