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Groß Klein ringt um seinen Ruf

Rostock Groß Klein ringt um seinen Ruf

200 Bürger kamen im Rostocker Stadtteil zur Versammlung zum Flüchtlingsstreit. Die Anwohner wollen mit Sorgen ernst genommen werden. Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) räumt Probleme mit jungen Migranten ein.

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Sozialsenator Steffen Bockhahn (r.) und Rostocks Polizeichef Michael Ebert sprachen mit etwa 200 Groß Kleinern über die Sorgen und Nöte im Stadtteil, insbesondere nach den Problemen mit jugendlichen Flüchtlingen.

Quelle: Andreas Meyer

Rostock. Draußen vor der Tür Polizisten in voller Demo-Montur, drinnen in der Aula der Störtebeker-Schule ein lebhafte, aber ebenso faire Debatte um Flüchtlinge in Groß Klein: Fast 200 Einwohner des Stadtteils haben gestern Abend mit Politikern, Verwaltung und Polizei den offenen Streit um eine Unterkunft für minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge im Sommer ausgewertet.

Groß Klein war bundesweit in die Schlagzeilen geraten, weil Rechte gegen die Unterkunft mobil gemacht hatten und die Stadt schließlich aus Sorge um Leib und Leben den jungen Migranten die Schließung der Wohngruppe anordnete. Rund zwei Monate nach den Vorfällen ringt der Stadtteil noch immer mit sich selbst. Tenor des Abends: Groß Klein will nicht in die rechte Ecke gestellt werden – aber die Bürger wollen auch, dass ihre Sorgen und Nöte ernst genommen werden.

„Die Situation in Groß Klein habe sich im Sommer „hochgeschaukelt“, sagt Sotzialsenator Steffen Bockhahn (Linke).  Und all jene, die die Schließung beklatscht hätten, müssten sich nichts vormachen: „Wir werden auch weiterhin minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge auf alle Stadtteile verteilen. Wer glaubt, dass keine mehr nach Groß Klein kommen – der hat sich geschnitten“, so Bockhahn. Rostocks Polizeichef Michael Ebert wies daraufhin, dass in Groß Klein die Kriminalität nicht größer sei als in anderen Stadtteilen und Ausländer nur eine geringen Teil der Täter ausmachen. 

Thomas Niebuhr

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