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Grundschule wird „leicht und luftig“

SANITZ Grundschule wird „leicht und luftig“

Die Gemeindevertreter haben dem Vorentwurf für den Neubau auf dem Bildungskomplex zugestimmt

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So wird die neue Sanitzer Grundschule, die ab 2018 oder 2019 gebaut wird, aussehen.

Quelle: Zeichnung: B3-Architekten/michael Larsen

Sanitz. Einen weiteren Schritt hat die Gemeinde Sanitz am Dienstag auf dem Weg zum Erweiterungsbau der Grundschule gemacht. Nachdem die Gemeindevertretung bereits vor einiger Zeit den Grundsatzbeschluss gefasst hat, das Gebäude zu errichten, ging es in der Sitzung am Dienstag im Gemeinschaftshaus um die Kostenschätzung und um den Vorentwurf. Die Kosten belaufen sich derzeit auf 2,9 Millionen, 1,2 Millionen davon werden die Sanitzer aus ihrer Kasse bezahlen müssen. Die Kommunalpolitiker stimmten sowohl den Kostenschätzungen als auch den Ausführungen des Planers Michael Larsen zu.

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Die Gemeindevertreter haben dem Vorentwurf für den Neubau auf dem Bildungskomplex zugestimmt

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„Es werden in der neuen Schule zwölf Klassenräume und neun Fachräume entstehen“, sagte Larsen, der bei seinen Planungen eine Bodensenke berücksichtigte, und so ein Untergeschoss eingeplant hat: „Die Senke hätten wir mit Kies auffüllen müssen, das hätte die Kosten erhöht.“ Im Eingangsbereich im Erdgeschoss sei ein Gemeinschaftsbereich vorgesehen, „der eine Sitztreppe und eine Bühne hat“, so Larsen. „Er ist für Aufführungen und Veranstaltungen vorgesehen.“ Dies sei ebenso Teil eines offenen und flexiblen Unterrichts wie auch eine Veranstaltungshalle, die sich aus zwei Klassenräumen zusammensetzt. Sie werden durch die mobile Wand getrennt. Der Erweiterungsbau wird mit dem bereits bestehenden Fachraumkomplex, der vor einigen Jahren für die Grundschule entstanden ist, verbunden werden.

Vor der Diskussion hatte Bürgervorsteher Thomas Müller angemerkt, „dass wir uns schon zwei Jahre mit dem Thema beschäftigen“. Der Erweiterungsbau wird nun notwendig, weil der Landkreis alle Räume in seinem Gymnasium braucht, dort werden derzeit auch die Grundschüler unterrichtet. Er wisse nicht, ob der Kreis nicht ausreichend bei seinen Planungen vorausgeschaut habe, „als er uns die Räume vermietet hat“, so Möller. Rechne man den Fachraumkomplex zu den Kosten des neuen Vorhabens, „dann kommen wir auch auf vier Millionen Euro“.

Bürgermeister Joachim Hünecke richtete sein Wort an die Gemeindevertreter, ob die Kapazität von 240 Schülern für die Gemeinde zukunftsfähig ist angesichts von 144 Bauwilligen. Das bezweifelte Gemeindevertreterin Barbara Kirchhainer, die von 55 Geburten im vergangenen Jahr berichtete. Indes gehen Zahlen des Landkreises von um die 200 Grundschüler in Sanitz aus. Je nach Klassenstärke allerdings könnten noch weitaus mehr Grundschüler aufgenommen werden. Gemeindevertreter Holger Lopens warnte davor, nun um einzelne Räume zu streiten: „Wir haben steigende Schülerzahlen, und die Kinder brauchen Bildung,“ gerade auch angesichts der wirtschaftlichen Lage in der Region.

Ähnlich sah es Johannes Müller: „Zu einem guten Wohnstandort gehört eine gute Schullandschaft.“ Er wollte von Planer Larsen wissen, ob in der neuen Grundschule eine Ganztagsbetreuung stattfinden könnte. „Baulich ist das möglich“, antwortete Larsen, „das Konzept bietet viele Möglichkeiten.“

Michael Schißler

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