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Hein Hannemann auf dem Weg in die Kitas

Stadtmitte Hein Hannemann auf dem Weg in die Kitas

Rostocker Jung soll Maskottchen der Stadt werden / Text bereits in zehn Sprachen übersetzt und hörbar

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Steffen Herbst (Lexikus), Pantomime Sven Becker, Ministerin Birgit Hesse und OB Roland Methling stellen Hein Hannemann vor.

Quelle: Jens Wagner

Stadtmitte. Vor einigen Jahren hat der Lexikus-Verlag aus Bad Kleinen den Rostocker Jung Hein Hannemann — eine Romanfigur aus dem Jahr 1923 — wiederentdeckt. Nein, Hein Hannemann habe sie entdeckt, erzählt Carola Herbst. Entstanden ist aus dem Roman ein Kinderbuch, das jetzt den Weg in Kindertagesstätten und Grundschulen finden soll, so wünscht es sich Oberbürgermeister Roland Methling (UFR). Gestern wurde im Foyer des Rathauses der offizielle Startschuss dazu gegeben.

„Hein Hannemann ist eine Identifikationsfigur für Rostock und eine sehr liebenswerte mit seiner Heimatverbundenheit“, sagt Methling. Hein Hannemann würde er gern als Maskottchen und Botschafter der Hansestadt sehen. „Stadtmarketing auf liebevolle Art.“ Und ein sichtbares Zeichen der Willkommenskultur, denn vorgestellt wurde gestern auch ein Projekt, in dem das Kinderbuch von einem Team um Radiomoderator Burghard Seidel vom Hanse Sail-Verein in mehreren Sprachen hörbar gemacht wurde. Zehn sind es inzwischen von Persisch und Arabisch über Russisch bis Finnisch. Weitere, wie Spanisch oder Vietnamesisch, kommen in Kürze dazu, kündigt Burghard Seidel an. „Das ist ein sichtbares Zeichen unserer Willkommenskultur“, sagt Seidel. So werde unsere Welt auch für Flüchtlingskinder erlebbar, merkt OB Roland Methling an Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) zeigte sich nicht nur begeistert von der Figur Hein Hannemann und seinem Hund Rüpel, sondern auch von dem Sprachprojekt. Sie regte an, dieses weiterzuentwickeln, und sagte gestern im Rathaus auch gleich ihre Unterstützung zu.

 



Thomas Niebuhr

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