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Heinkel-Mauer soll ins Museum

Rostock Heinkel-Mauer soll ins Museum

Rostock will trotz des Protests den Abriss genehmigen. Teile der Mauer sollen in eine stadtgeschichtliche Ausstellung.

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Die Reste der ehemaligen Heinkel-Werke am Rostocker Werftdreieck sollen abgerissen werden.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Die Tage der Heinkel-Mauer in Rostock scheinen gezählt. Die Stadt Rostock plant, den Abriss am Werftdreieck zu genehmigen, Teile des Denkmals sollen später in einer stadtgeschichtlichen Ausstellung und Teile am Werftdreieck gezeigt werden.

Unterdessen wächst der Protest. Die Facebook-Initiative „Nein zum Abriss der Heinkel-Mauer“ sammelte innerhalb kurzer Zeit mehr als 3000 Unterstützer, eine Künstler-Initiative machte mit einer nächtlichen Plakat-Aktion auf sich aufmerksam und in der Bürgerschaft mehren sich Stimmen für den Erhalt.

Eigentümer des etwa sieben Hektar großen Areals ist das Wohnungsunternehmen Wiro. Der Vorbesitzer Krieger GmbH (Möbel Kraft) hatte das Gutachten zur Heinkel-Mauer in Auftrag gegeben und den Abriss beantragt. Die Wiro betonte zuletzt stets, auf die Entscheidung der Stadt zu warten. Grundsätzlich wäre sie aber bereit, Teile der Mauer in eine neue Bebauung zu integrieren. 

 



Thomas Niebuhr

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Über das Internet laufen Initiativen für den Erhalt. Laut städtischer Denkmalpflege ist dies nicht möglich.

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