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Kleine Gemeinde stemmt sich gegen Leerstand

STUBBENDORF Kleine Gemeinde stemmt sich gegen Leerstand

Ist das Dorf auch noch so klein, manchmal haben der Bürgermeister und sein Stellvertreter auch Anlass, sich zu freuen.

Stubbendorf. Ist das Dorf auch noch so klein, manchmal haben der Bürgermeister und sein Stellvertreter auch Anlass, sich zu freuen. So geht es im Moment Hans-Erich Meyer, Bürgermeister in Stubbendorf, und seinem Stellvertreter Michael Ischner. „Wir haben in Stubbendorf und auch in Ehmkendorf Zuzug“, sagt Meyer.

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Ist das Dorf auch noch so klein, manchmal haben der Bürgermeister und sein Stellvertreter auch Anlass, sich zu freuen.

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„Es ist uns gelungen, dass hier im Ort keines der Häuser leer steht“, fügt er hinzu. Viele Häuser wurden im Laufe des Generationswechsels leer, konnten aber verkauft werden. „Und auch noch zwei Familien wollen hier bei uns neu bauen.“ Das ist den beiden Kommunalpolitikern wichtig, denn nur mit Zuwachs an Einwohnern können sie den Bestand ihrer Gemeinde sichern. Hans-Erich Meyer ist auch davon begeistert, „dass unser Gutshaus hier saniert worden ist und dass dort Menschen Ferien machen können“.

Das habe auch eine gewisse Außenwirkung, denn über die Feriengäste kann Stubbendorf, das an der Grenze zum Kreis Vorpommern-Rügen liegt, eigentlich nur bekannter werden. Ähnlich ist es mit dem Kräuterhotel im Ortsteil Ehmkendorf. „Das hat uns auch eine Werbewirkung gebracht“, sagt Meyer.

Indes haben die beiden Spitzen der Gemeindevertretung aber auch mit einigem Ärger zu tun. „In der Ortsmitte haben wird ruinöse Scheunen, die nun wirklich nicht dazu beitragen, das Ortsbild zu verschönern“, sagt Michael Ischner, der sich ebenso wie der Bürgermeister über die Untätigkeit des Besitzers ärgert. „Aber da sind uns die Hände gebunden“, sagt Ischner, der es lieber gesehen hätten, wenn die Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft vor dem Verkauf von dem Käufer ein Konzept eingefordert hätte. „Die Scheunen verschandeln uns nun das Ortsbild, während alle anderen Stubbendorfer sich darum bemühen, dass ihre Grundstücke ordentlich sind.“

Seit langer Zeit arbeiten die Gemeindevertreter aus Stubbendorf schon daran, dass ihre Ortsdurchfahrt saniert wird. „Auf der L 18 fahren besonders im Sommer viele Lastwagen, da wackelt dann hier alles“, sagt Hans-Erich Meyer, der nun denkt, dass die Planfeststellung im nächsten Jahr beginnen wird. Danach soll dann wieder eine Allee entstehen.

Michael Schißler

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