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Kontrollen an deutsch-dänischer Grenze verlängert

Rostock Kontrollen an deutsch-dänischer Grenze verlängert

Um weitere 30 Tage will die Regierung in Kopenhagen die Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze verlängern. Letzte Woche wurden nur 35 Asylbewerber in Dänemark registriert.

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Die Fähre „Prins Joachim“ fährt an der Mole von Warnemünde vorbei in Richtung Dänemark. Kopenhagen will die Grenzkontrollen erneut um 30 Tage verlängern.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Die dänische Regierung verlängert die Kontrollen an der deutsch-dänischen Grenze um weitere 30 Tage. Das Ausländer- und Integrationsministerium teilte am Freitag in einem Brief an die EU-Kommission mit, dass die Maßnahme bis zum 3. Mai andauern werde. „Der Druck auf die Außengrenzen Europas ist weiterhin groß“, sagte Integrationsministerin Inger Støjberg.

Zurzeit gebe es eine große Gruppe von nicht registrierten Asylbewerbern insbesondere in Deutschland, die möglicherweise weiter nach Dänemark oder andere nordische Länder reisen wollten. Solange Asylbewerber ohne korrekte Papiere nicht nach Schweden reisen könnten, sei die Gefahr groß, dass viele Flüchtlinge und Migranten in Dänemark strandeten. Das wolle man vermeiden, sagte Støiberg.

Dänemark hat am 4. Januar begonnen, die Identität von Einreisenden stichprobenartig zu überprüfen. Letzte Woche wurden 35 Asylbewerber registriert. Das ist die niedrigste Zahl seit Einführung der Kontrollen.

Dänemark und Mecklenburg-Vorpommern sind durch Fährlinien miteinander verbunden.

Von Burmeister, Jens

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