Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 6 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Maritimes Zentrum: Bürgerschaft vertagt Vorentscheidung

Stadtmitte Maritimes Zentrum: Bürgerschaft vertagt Vorentscheidung

Schmarl oder Stadthafen: Standort für Millionen-Projekt bleibt umstritten / Keine Mehrheit für Machbarkeitsstudie in Schmarl

Stadtmitte. Im Iga-Park oder am Stadthafen – wo soll das geplante Maritime Erlebniszentrum denn nun entstehen? Auch gestern Abend gab es darauf keine Antwort. Nach langer und hitziger Debatte hat die Bürgerschaft eine Vorentscheidung erneut vertagt.

 

OZ-Bild

Wir sollten aus dem Iga- einen Bürger- park für den Nordwesten machen.“Roland Methling, Oberbürgermeister

Quelle:

Denn das Stadtparlament ist tief gespalten: SPD, Rostocker Bund, Grüne und auch der Aufsichtsrat der Iga-Park GmbH wollen das Vorhaben in Schmarl umsetzen. Gestern sollte deshalb eine Machbarkeitsstudie zum Millionen-Projekt in Auftrag gegeben werden – nur mit Fokus auf den Iga-Park. Rathaus, CDU und UFR jedoch bevorzugen den Stadthafen und wollen beide Standorte prüfen lassen.

In Reihen der Linken wachsen ebenfalls die Zweifel, ob Schmarl der beste Ort für das Hightech-Museum rund um Schifffahrt und Schiffbau wäre. „Das Maritime Erlebniszentrum und auch das ,Traditionsschiff’ gehören in den Iga-Park. So hat es die Bürgerschaft mehrfach beschlossen“, sagt Iga-Aufsichtsratschefin Karina Jens (CDU).

Doch sie bekam Gegenwind – zum Beispiel von „ihrem“ CDU- Vorsitzenden Daniel Peters: „Selten war die Bürgerschaft so weit weg vom Willen der Rostocker wie dieser Tage“, klagte er. Die Rostocker hätten das Recht, dass beide Standorte geprüft werden. Die Fürsprecher des Parks wären allein von politischen und ideologischen Motiven geleitet. Das sieht Malte Philipp, UFR-Fraktionschef, genauso:

„Der Iga-Park ist seit 13 Jahren ein Millionen-Grab.“ Oberbürgermeister Roland Methling (ebenso UFR) sprach sich erneut gegen Schmarl als Standort aus: „Die Iga war eine tolle Sache für Rostock – aber sie hat der Stadt auch enorme Schulden eingebracht. Wir sollten den Menschen im Nordwesten Gutes tun und aus dem Iga- einen Bürgerpark machen.“

Die OZ-Leser bevorzugen übrigens den Standort Stadthafen: Bei einer nicht-repräsentativen Umfrage sprachen sich 60 Prozent für das Maritime Zentrum in der Stadtmitte aus. Nur 28 Prozent der gut 500 Teilnehmer votierten für Schmarl.

am

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bergen/Ribnitz-Damgarten
Nicht heute und nicht übermorgen: Aber auf längere Sicht gesehen, bleiben auf der Insel Rügen von der Kreisverwaltung Vorpommern-Rügen wohl nur noch dieser Briefkasten und der Bürgerservice in Bergen-Rotensee übrig.

Langfristig sollen die Kreisbehörden in Stralsund zentralisiert werden / Schließlich könnte nur noch der Bürgerservice den Insulanern erhalten bleiben

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Politik
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Telefon: 03 81 / 36 54 10

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
E-Mail: lokalredaktion.rostock@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Cafe,Kultur,Freizeit,Tipps Teaser der den User auf die Seite Rostocker Geheimtipps führen soll image/svg+xml Image Teaser Rostocker Geheimtipps 2017-04-30 de Themenseite Rostocker Geheimtipps Junge Rostocker entwickeln im OZ-Labor frische Ideen für die OSTSEE-ZEITUNG. In der Serie OZ-Entdecker stellen sie ihre Geheimtipps für die Stadt vor.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Schauen und Staunen: Bilder-Festival am Ostseestrand

Am 16. Juni geht das Foto-Spektakel „Rostocker Horizonte“ in die dritte Runde. Bis Dienstag können Bilder eingereicht werden.