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Mehr Geld für Stasi-Forschung?

Stadtmitte Mehr Geld für Stasi-Forschung?

Kommt das Akten-Archiv in den „Bebel-Tower“, soll die Wissenschaft profitieren

Stadtmitte. Werden die drei Außenstellen der Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) in Mecklenburg-Vorpommern in Rostock konzentriert, könnte die Universität Rostock davon profitieren. „Sinn der Zusammenlegung ist es ja, dass der Bund Geld spart. Ein Teil der Ersparnisse könnten dann in ein, zwei neue Lehrstühle zur wissenschaftlichen Aufarbeitung deutscher Diktaturen fließen“, schlägt Landeskultusminister Mathias Brodkorb (SPD) vor.

 

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Mathias Brodkorb (SPD), Minister

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An der Uni gibt es aktuell die Forschungsstelle des Landes zur Geschichte der Diktaturen in Deutschland und den einzigen Lehrstuhl für Zeitgeschichte im Land. Der Bundestagsabgeordnete Peter Stein (CDU) will sich bei einer Zusammenlegung der Außenstellen in Berlin für eine Förderung der Forscher starkmachen. „Ich unterstütze jede Form der weiteren wissenschaftlichen Aufarbeitung von Diktaturen“, sagt Stein. „Es scheitert selten am Geld, sondern eher am guten Willen.“

Der Bundestagsabgeordnete Harald Terpe (Grüne) betont, dass der Bericht einer Expertenkommission zur BStU-Zukunft die Bedeutung der wissenschaftlichen Begleitung hervorhebt. „Er sieht ein System der Vernetzung mit Forschungseinrichtungen vor“, sagt Terpe. In dieser Hinsicht mache eine Konzentration in Rostock ebenfalls Sinn.

Sollte das Hochhaus an der A-Bebel-Straße 28 tatsächlich zum Archiv für Stasi-Akten werden, würde laut Kultusminister Brodkorb der Bund die Kosten für die Sanierung übernehmen. Die Philosophische Fakultät der Uni verlässt das Haus und zieht auf den Ulmencampus.

Von aw

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