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Nato will Schiffe nach Hohe Düne schicken

Rostock Nato will Schiffe nach Hohe Düne schicken

Bundesverteidigungsministerium bestätigt: Das Militärbündnis hat Pläne, den MV-Standort an der Ostsee zu nutzen.

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Marine-Stützpunkt Hohe Düne: Hier sollen nach Plänen der Nato künftig auch Kriegsschiffe anderer Partner des Verteidigungsbündnisses ankern.

Quelle: Bernd Wüstneck

Rostock. Nun ist es Gewissheit: Die Nato will Schiffe zum Marine-Stützpunkt Hohe Düne entsenden. Dies bestätigt das Bundesverteidigungsministerium gegenüber der OZ. Deutschland habe dem Militärbündnis angeboten, dass der Stützpunkt „von der Nato mitbenutzt werden kann“, erklärt ein Sprecher des Ministeriums. War bisher von einer logistischen Nutzung die Rede (die OZ berichtete), gehen die Pläne offenbar weiter: „Die Nato hat die Nutzung von Liegeplätzen für unterschiedliche Schiffstypen sowie der Treibstoffkapazitäten ins Auge gefasst.“ Das Hauptquartier in Norfolk prüfe „notwendige Baumaßnahmen“.

Das Marinekommando in Rostock wusste davon offenbar nichts. Dort soll die Zahl der Kovetten künftig auf zehn verdoppelt werden, bis zu 600 Soldaten kämen hinzu. Derzeit sind laut Verteidigungsministerium 1600 militärische und zivile Mitarbeiter in Rostock. Innenminister Lorenz Caffier (CDU) sprach von einer Chance, den Marine-Standort zu festigen.

Für Militär-Historiker Prof. Manfred Görtemaker, Universität Potsdam, ist eine Nato-Basis in MV ein logischer Schritt. Er erkenne eine „klare Neuausrichtung auch von Teilen der Bundesmarine zum Schutz der baltischen Staaten“ gegenüber Russland.

Frank Pubantz

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