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Neuer Antrag zum Rosengarten

Neuer Antrag zum Rosengarten

Drei Fraktionen wollen die Grundstücke doch an Genossenschaften abgeben

Stadtmitte . Drei Fraktionen wollen den jüngsten Beschluss der Bürgerschaft zur Bebauung der Flächen an der August-Bebel-Straße wieder zurückdrehen. SPD, Bündnis 90/Grüne und UFR beantragen, die für eine Wohnbebauung vorgesehen Grundstücke direkt an die Wohnungsgenossenschaft Schiffahrt-Hafen und die Baugenossenschaft Neptun zu vergeben. Das hatte Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) ursprünglich auch so geplant, eine Mehrheit jedoch hatte das in der Sitzung am 13. September anders gesehen.

 

OZ-Bild

Auf den Grundstücken sollen Wohnungen entstehen.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Die Bürgerschaft beschloss, für die weitere Entwicklung des Grundstücks eine öffentliche Ausschreibung und einen Hochbauwettbewerb vorzubereiten. Es sollte eine Konzeptausschreibung formuliert werden, die für den Standort auch öffentlich geförderten Wohnungsbau vorsieht. Es würde in Rostock dringend Wohnraum gebraucht, das beschlossene Vorgehen wäre eine unnötige Verzögerung, begründet Uwe Flachsmayer, Fraktionschef der Bündnisgrünen, das Vorhaben, den jüngsten Beschluss zu kippen.

Mit dem neuen Antrag soll eine Direktvergabe an die beiden Unternehmen „unter Beachtung der üblichen Abläufe“ möglich sein. WG Schiffahrt-Hafen und BG Neptun hätten bereits ihr Interesse signalisiert, die Baufelder entlang des Rosengartens zu bebauen. Die Genossenschaften würden dann aber verpflichtet, einen Architektenwettbewerb durchzuführen. Zudem sollen sie zehn Prozent der Wohnungen „im mittleren Preissegment“, also bis maximal acht Euro Kaltmiete pro Quadratmeter, anbieten. „Das lässt sich durch eine Mischkalkulation mit teureren Wohnungen sicher realisieren“, erklärt Uwe Flachsmeyer. Prüfen sollen die Unternehmen zudem, ob sie zehn weitere Wohnungen für maximal sechs Euro bereitstellen können, wenn der Wohnraum öffentlich gefördert wird. „Das wird angesichts der Grundstückspreise aber eher schwierig“, vermutet Uwe Flachsmeyer.

Aus seiner Sicht spricht nicht nur der zeitliche Aspekt für eine Direktvergabe und gegen eine Ausschreibung. Bei den Wohnungsgenossenschaften handele es sich um Rostocker Unternehmen, sodass die Wertschöpfung in der Stadt bleibe. Zudem gehörten die Wohnungen ja den Mitgliedern der Genossenschaften. Uwe Flachsmeyer lädt Mitglieder anderer Fraktionen ein, sich dem Antrag von Grünen, SPD und UFR anzuschließen.

tn

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