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Neuer Stadtteil: Verwaltung spricht mit Kleingärtnern

Rostock Neuer Stadtteil: Verwaltung spricht mit Kleingärtnern

Zu der Versammlung in der Stadthalle Rostock waren mehr als 2000 Einwohner gekommen. Es war nach Worten des Oberbürgermeisters Roland Methling (parteilos) die größte Bürgerversammlung seit der Wende.

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Hitzige Debatte und viele Bürgerfragen: Am Montag informierte die Rostocker Stadtverwaltung über die Pläne für einen neuen Stadtteil Biestow.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. In Rostock soll es einen neuen Stadtteil geben: Die Stadtverwaltung spricht dazu mit Einwohnern, darunter sind viele Kleingärtner. Rund 2000 Gärten könnten von der Erweiterung des bestehenden Stadtteils Biestow betroffen sein. Für die Erschließung des Gebietes würden zunächst etwa 250 Parzellen wegfallen.

 

Wie Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) am Montagabend in einer Bürgerversammlung berichtete, könnten in allen Gebieten, die von den Bebauungsplänen betroffen sind, Parzellen zum 1,3-fachen des Verkehrswertes zurückgekauft werden.

Auch in anderen Gebieten der Hansestadt könnten Kleingärten aufgekauft werden, um den von den Bauplanungen Betroffenen Alternativflächen bieten zu können. Bei diesen Gärten sollte allerdings der Verkehrswert gezahlt werden.

Methling: Größte Bürgerversammlung seit der Wende

Zu der Versammlung in der Stadthalle waren mehr als 2000 Einwohner gekommen. Es war nach Worten Methlings die größte Bürgerversammlung seit der Wende.

In den vergangenen Wochen hatten sich vor allem die Kleingärtner gegen die Stadtteilerweiterung gewehrt. Sie sprachen von einem Kahlschlag gegen die Kleingarten-Kultur. Ihnen würden die Rückzugsgebiete genommen. Auch Umweltschützer hatten Bedenken geäußert.

 

Erste Gebäude könnten 2018 fertig sein

Methling betonte, dass es noch keine fertigen Bebauungspläne gebe. In den nächsten Jahren könnten nach den bisherigen Überlegungen mehr als 6000 Wohneinheiten in Einfamilienhäusern bis hin zu drei- und vierstöckigen Gebäuden für bis zu 13 000 Menschen entstehen. Erste Gebäude könnten 2018 oder 2019 fertig sein.

Hintergrund der Planung ist die stetig zunehmende Einwohnerzahl Rostocks. Sie könnte von heute 208 000 auf 230 000 im Jahr 2035 wachsen.

dpa/mv

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