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Neues Hallenbad ist wieder Thema

Neues Hallenbad ist wieder Thema

Außenbecken der Neptun-Halle: Politik und Bürger fordern mehr Bade-Spaß

Hansaviertel Die Nachricht, dass die Stadt das alte Außenbecken am Neptun-Bad abreißen statt sanieren will – sie hat eine lebhafte Debatte in der Stadt ausgelöst. Auf der OZ-Seite im Online-Netzwerk Facebook bedauern viele Leser die Entscheidung des Rathauses.

 

OZ-Bild

Seit Jahrzehnten verlassen: das Neptun-Freibad.

Quelle: Ove Arscholl

„Für allen möglichen Unsinn ist Geld da – nur nicht für Freizeit und Kinder“, klagt Helmut Krause . „Wir haben kein vernünftiges Spaßbad, so wie in Wismar oder Stralsund“, schreibt Sybille Engelke . Das sei für die größte Stadt im Land ein Armutszeugnis.   Daniel Kollmorgen fordert, dass das Außenbecken doch saniert und gleich überdacht wird – „damit man auch im Winter draußen schwimmen kann“. Viele Rostocker verbinden mit dem alten Freibad im Hansaviertel schöne Erinnerungen: „Da sind wir in den 1980er Jahren über den Zaun gestiegen nach der Disco. Schön war’s“, berichtet bei Facebook der Nutzer Johann Georg . „Das ist die Wiege des Rostocker Triathlon. In besten Zeiten sind wir mal synchron in der 50-Meter-Halle drinnen und auf den Bahnen draußen gestartet“, schreibt Werner Werber . Und Sani Wetzel bedauert: „Oh nein, wieder ein Stück Kindheit weg!“

Auch in der Rostocker Bürgerschaft ist das Außenbecken jetzt wieder ein Thema: „Sowohl beim Segeln auf der Mittelmole als auch bei der Eishalle und nun auch beim Außenbecken lässt Sportminister Lorenz Caffier (CDU) die Hansestadt, vor allem aber die Sportler, wieder im Stich“, kritisiert Karsten Kolbe von den Linken. Nach dem Aus für das Außenbecken fordern die Linken, nun endlich konkrete Planungen für eine dritte Schwimmhalle anzugehen. Die sei nötig, so Kolbe. „Wir brauchen belastbare Zahlen für das Projekt.“ Bereits auf der nächsten Sitzung der Bürgerschaft wollen die Linken genau das beantragen. Auch die CDU äußert sich zum Thema: „Eine fast 14 Millionen Euro teure Einrichtung, die vielleicht nur die Hälfte des Jahres nutzbar ist, kann sich eine Stadt mit 150 Millionen Euro Schulden nicht leisten“, so Partei- Chef Daniel Peters.

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