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Neutralität verletzt? Senator will „Tradi“ in Schmarl lassen

Rostock Neutralität verletzt? Senator will „Tradi“ in Schmarl lassen

In der Standort-Debatte um das Rostocker Traditionsschiff hat Finanzsenator Chris Müller (SPD) nun eindeutig Stellung bezogen: Das Schiff soll aus Kostengründen nicht in den Stadthafen gebracht werden. Doch diese Äußerung bringt ihm viel Kritik ein.

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Das Traditionsschiff „Dresden“ an seinem Liegeplatz im Rostocker Iga-Park: Geht es nach Finanzsenator Chris Müller (SPD) bleibt es dort auch liegen.

Quelle: Andreas Meyer

Rostock. Finanzsenator Chris Müller (SPD) geht auf Konfrontationskurs zu seinem Chef, Oberbürgermeister Roland Methling (UFR): Müller hat sich öffentlich für einen Verbleib des Traditionsschiffs am Standort Schmarl und gegen eine Verholung in den Stadthafen ausgesprochen. Der Grund: Der Transport des Schiffes an den neuen Standort würde nach Schätzungen der Stadt rund 3,7 Millionen Euro kosten. „Das Geld sollten wir besser in das Schiff und die Ausstellung investieren“, so Müller bei einer Partei-Veranstaltung. Methling hingegen macht sich seit Jahren für die Verholung stark. Kritik an den Äußerungen Müllers kommt von CDU und von den Linken: Denn am 24. September sollen die Rostocker in einem Bürgerentscheid über den Standort des Schiffes entscheiden. Die Verwaltung sei deshalb zur Neutralität verpflichtet. Dagegen habe Müller jetzt verstoßen, so Linken-Chefin Eva-Maria Kröger.

Andreas Meyer

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