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OB-Wahl 2019: Der Wahlkampf hat begonnen

Rostock OB-Wahl 2019: Der Wahlkampf hat begonnen

Gut zweieinhalb Jahre vor der Wahl sind erste Namen für die Nachfolge von Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling im Gespräch. Ambitionen auf den Chefsessel im Rathaus werden zwei Senatoren und dem Fraktionsgeschäftsführer der UFR nachgesagt.

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Der Chefsessel im Rathaus ist heiß begehrt: Maik Graske (UFR / v. l. im Uhrzeigersinn), Chris Müller (SPD) und Steffen Bockhahn (Linke) sollen Ambitionen auf den wichtigsten Posten Rostocks haben.

Quelle: Benjamin Barz / Ove Arscholl

Rostock. Noch bis 2019 bleibt Roland Methling (UFR) Oberbürgermeister der Hansestadt Rostock. Hinter den Kulissen beginnt aber bereits der Wahlkampf um seine Nachfolge: Sowohl Finanzsenator Chris Müller (SPD) als auch Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) sollen Interesse am Chefsessel im Rathaus angemeldet haben. Und auch ein bislang weitgehend unbekannter Kandidaten bringt sich in Position: Maik Graske, Fraktionsgeschäftsführer von Methlings Wählerbündnis UFR.

Wunsch-Nachfolger von Methling soll, so heißt es aus Rathaus-Kreisen, allerdings SPD-Mann Müller sein. Auffällig: Der Noch-Oberbürgermeister protegiert seinen Stellvertreter, wo er nur kann. Seit Monaten überlässt Methling Müller nicht nur viele repräsentative Termine in der Hansestadt – er betraut ihn auch mit schwierigen Aufgaben, mit denen der Finanzsenator glänzen kann. So übernahm Müller Ende 2015 nach dem Rücktritt von Vorstandschef Michael Dahlmann und Aufsichtsratsboss Harald Arenz kommissarisch das Ruder beim FC Hansa. Müller selbst sagt zu einer OB-Kandidatur nur: „Das ist im Moment überhaupt kein Thema für mich und es ist auch nicht die Zeit, darüber zu sprechen.“ Bockhahn werden ebenfalls Ambitionen auf den OB-Posten nachgesagt. „Das habe ich auch gehört“, sagt der Senator knapp. Mehr habe er zum jetzigen Zeitpunkt zu dem Thema nicht zu sagen.

UFR-Fraktionsgeschäftsführer Maik Graske hat nach OZ- Informationen in den vergangenen Wochen bereits ein erstes, unverbindliches Gespräch mit dem Verband der Kleingartenfreunde geführt, um eine mögliche Unterstützung durch die einflussreiche Gruppierung auszuloten. Das bestätigte der Verbandsvorsitzende Christian Seifert.

Andreas Meyer

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