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OZ-Leser kritisieren „Ja“ zum Rosengarten-Center

OZ-Leser kritisieren „Ja“ zum Rosengarten-Center

In den sozialen Netzwerken im Internet und Leserbriefen gibt es viel Kritik an der Entscheidung des Rathauses für den Glatten Aal

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Die Gestaltung des geplanten und genehmigten Rosengarten-Centers stößt bei vielen Rostockern auf Ablehnung.

Quelle: Randalswood

Stadtmitte Die Weichen für eine Bebauung des Glatten Aals im Herzen Rostocks sind gestellt: Am Donnerstag hat das Bauamt die Pläne für das 100 Millionen Euro teure Rosengarten-Center genehmigt — gegen den Willen der Bürgerschaft und auch gegen die Bedenken von Nachbarn. Auch bei den Rostockern sorgt die Entscheidung für reichlich Diskussionsstoff. Auf der OZ-Seite im sozialen Internet- Netzwerk Facebook gingen binnen weniger Stunden mehr als 80 Reaktionen auf die Entscheidung der Stadtverwaltung ein.

Diskutieren Sie mit bei Facebook (www.facebook.com/ostseezeitung) oder per Email an lokalredaktion.

rostock@ostsee-zeitung.de

Und die meisten davon fallen negativ aus: Facebook-Nutzer Folker Borchert schreibt offen und schonungslos von einer „potthässlichen Architektur“ des neuen Centers. Auch Romano Halle kritisiert: „Die Fassade sieht schrecklich aus. Langweilig.“ Der irische Investors Patrick McGrath und seine Planer bei der Firma Randalswood Germany hätten sich „echt nicht viel Mühe“ gemacht, schreibt Markus Florian Meier . „Das passt nicht ins Stadtbild. Zumal an der Kröpeliner Straße Gewerbeflächen leer stehen.“ Auch Jenny Zemella meint: „Wir haben ja nicht genug Läden in Rostock. Da müssen auch noch welche hin. Baut den Platz richtig aus, damit man ordentlich parken kann.“

In einem Leserbrief an die OZ schreibt Mike Saul , dass er sich statt eines Einkaufszentrums auf dem Glatten Aal eine Markthalle gewünscht hätte: „Was ist mit der früheren faszinierenden Vision, dass am Glatten Aal eine Markthalle mit Frischemarkt entstehen sollte ? Ein Ort mit hanseatischem Stil, an dem sich Menschen treffen und frische Lebensmittel (statt Socken) hätten kaufen können.“ Stefan Vollmer kritisiert den Alleingang der Stadtverwaltung: „Ich frage mich nur, warum all diese Ausschüsse vorhanden sind, wenn der Oberbürgermeister dann doch wieder machen kann, was er will?“   Sven Klare begrüßt die Genehmigung: „Der Stadtentwicklung soll man nicht im Weg stehen.“

Von am

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