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Ortsbeirat bremst Baupläne an Mühle

Warnemünde Ortsbeirat bremst Baupläne an Mühle

Zwölf Wohnungen sollen am Restaurant entstehen / Mitglieder einstimmig dagegen

Warnemünde. Zwischen Mühlen- und Laakstraße sollen neue Wohnungen gebaut werden – direkt an Meyers Mühle, dem Restaurant. Zwölf Wohnungen will Bauherr Andreas Meyer errichten. Bauwert: Fast eine Million Euro. Der Warnemünder Ortsbeirat stimmt jedoch einstimmig dagegen und folgt damit der Empfehlung des Bauausschusses.

Aus seiner Sicht ist festzustellen, „dass die gewünschte Bebauung vor allem aus Sicht von der Mühlenstraße einen optischen Riegel darstellt“, heißt es in der Stellungnahme, die Bauausschussmitglied Mathias Pawelke gestern Abend vortrug. Dass sich der Ortsbeirat der Empfehlung des Bauausschusses beugt, sei üblich, denn sie vertrauten der Fachkenntnis des Gremiums, sagte Horst Döring (Linke), stellvertretender Vorsitzender.

„Die Gespräche mit dem Stadtplanungsamt und dem Denkmalschutz waren sehr positiv“, sagte Architekt Michael Pohl vom beauftragten Unternehmen Pilote gestern Nachmittag noch zuversichtlich. Zwölf Wohneinheiten sollen laut Kurzbeschreibung entstehen. „Wie groß die Wohnungen werden, ist noch nicht klar. Ich schätze, etwa 70 Quadratmeter“, berichtete Pohl.

Direkt vor der Mühle ist ein modernes Gebäude mit Flachdächern geplant, das aus verschieden hohen Teilen besteht: Vor der Mühle soll ein zweigeschossiger Abschnitt gebaut werden, daneben dreigeschossig, teilweise über zwei Etagen. Auch eine Tiefgarage soll es geben.

Optisch werde der Bau an die Häuser in der Nachbarschaft angepasst, berichtet der Architekt. Die Ortsbeiratsmitglieder sehen das anders: Axel Tolksdorff (Rostocker Bund) findet den Entwurf „dreist“, Dieter Neßelmann (CDU): „Wenn das so gebaut wird, brauchen wir uns über ortsübliche Bebauung nicht mehr unterhalten.“

Am 21. Februar entscheidet der städtische Bau- und Planungsausschuss. phs

OZ

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Dieses Foto mit Eisstrukturen am Kooser See – aufgenommen im Januar 2017 – schickte uns OZ-Leser Wolfgang Schielke. Eingefügt hat er ein Gedicht von Ernst Moritz Arndt (1769-1860). „Von mir ein stiller Gruß an den verehrten Namenspatron meiner früheren Universität“, schreibt Schielke, der von 1974 bis 1979 an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald studiert hat.

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