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Ostseestädte forcieren Kooperation

Rostock Ostseestädte forcieren Kooperation

Auf einer Konferenz in Rostock tauschen sich Kommunalpolitiker aus 26 Städten in zehn Ländern über die Integration von Flüchtlingen aus. Die Skandinavier gelten als Vorbilder.

Rostock. Wie Flüchtlinge besser integriert werden können, ist Thema der aktuellen Konferenz der Union der Ostseestädte (Union of the Baltic Cities – UBC) in Rostock. Kommunalpolitiker und Integrationsexperten aus 26 Städten in zehn Ländern entlang der Ostsee tauschen dazu ihre Erfahrungen im Rostocker Radisson Blu Hotel aus.

 

DCX-Bild

Bernd Hemingway (l.) vom Sekretariat des Ostseerates und UBC-Vorstandsmitglied Joergen Kristiansen aus Norwegen.

Quelle: André Wornowski

„Wir wollen voneinander lernen und Ideen weitergeben, wie Integration gelingen kann“, sagte UBC-Vorstandsmitglied Joergen Kristiansen am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Er ist Vize-Bürgermeister der Stadt Kristiansand in Norwegen. Rund 87 000 Einwohner leben hier. Im Herbst des vergangenen Jahres habe die Gemeinde 31 000 Menschen aufgenommen – dreimal so viele wie in Oslo und Stavanger.

Kristiansen ermunterte die Bewohner seiner Stadt via Radio dazu, sich einen Freund unter den Flüchtlingen zu suchen und mit diesem einen Familienausflug zu unternehmen, spazieren zu gehen oder den Zoo zu besuchen.

Mit-Initiator und Gastgeber Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) lobte die Skandinavier als Vorbilder. Vor allem die Schweden. „Dort beginnt schon in der ersten Woche der Sprachunterricht und die Migranten bekommen eine Aufgabe in der Gesellschaft“, so Methling. Integration könne nur durch Arbeit gelingen.

Heute will die Konferenz eine Resolution verabschieden, um die Kooperation der Ostseestädte bei der Flüchtlingshilfe zu intensivieren.

Von Wornowski, André

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