Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Polizeiboote marode: Freie Fahrt für Kriminelle auf Ostsee?

Warnemünde/Wolgast Polizeiboote marode: Freie Fahrt für Kriminelle auf Ostsee?

Die drei wichtigsten Einschatzschiffe der Bundespolizei auf der Ostsee müssen dringend ausgetauscht werden - darunter auch die „Bredstedt“ aus Warnemünde. Um den 160-Millionen-Auftrag für neue Patrouillenboote bewirbt sich auch die Wolgaster Werft.

Voriger Artikel
Jaeger für Brücke über die Warnow
Nächster Artikel
US-Botschafter in Plauderlaune

Die „Bredstedt“ ist in Warnemünde stationiert und seit fast 30 Jahren im Einsatz. Bekannt wurde sie durch die ZDF-Serie „Küstenwache“.

Quelle: Wolfgang Maxwitat

Warnemünde/Wolgast. Haben Schleuser, Umweltsünder und Kriminelle bald freie Fahrt auf der Ostsee? Die Bundespolizei droht in den nächsten zwei Jahren ihre drei wichtigsten Einsatzschiffe auf dem Binnenmeer zu verlieren. Die in Warnemünde stationierte „Bredstedt“ sowie die „Bad Düben“ und die „Neustrelitz“ aus Neustadt (Holstein) sind veraltet. Nun schlägt die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Alarm: Der Bund plane zwar den Bau von drei neuen Bundespolizei-Schiffen für die Ostsee, im Entwurf für den Bundeshaushalt 2017 sei dafür aber kein Geld vorgesehen. Das Innenministerium in Berlin widerspricht.

Der Neubau der Schiffe sei sogar schon ausgeschrieben, sagt Johannes Dimroth, Sprecher von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Der Bund wolle mehr als 160 Millionen Euro für die neuen Schiffe ausgeben. „Noch 2016 sollen die Aufträge für den Bau der Schiffe erteilt werden“, so Dimroth. Zu den Bewerbern gehört auch die Lürssen-Gruppe mit der Peene-Werft in Wolgast: „Ja, wir beteiligen uns an der Ausschreibung für die neuen Einheiten für die Bundespolizei“, so Werft-Sprecherin Julia Kari.

Andreas Meyer

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Berlin

Mehr Strenge gegen straffällige Flüchtlinge, bessere Integration, zusätzliche Polizisten. So will der Innenminister die Sicherheit erhöhen. Vieles bleibt vage - die SPD zeigt sich kompromissbereit.

mehr
Mehr aus Politik
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Parkplatznot: Hansaviertel stellt sich gegen Biomedicum

Neues Forschungszentrum hat zu wenig Stellflächen, kritisiert Ortsbeirat