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DUMMERSTORF Rathaus schafft Platz für die Wirtschaft

Im Dummerstorfer Verwaltungsgebäude haben sich zwölf Betriebe eingemietet / Zentraler Standort ist beliebt

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Jana Röck gratuliert Brit Böldt zum Einzug ihres Betriebes ins Rathaus.

Quelle: Michael Schißler

Dummerstorf. . Jana Röck hat ihr Nagelstudio an einem ungewöhnlichen Ort: im Dummerstorfer Rathaus. Dort hat sie Gewerbeflächen für ihren Betrieb angemietet. „Das läuft hier“, sagt sie, die aus Rostock fortgezogen ist. Täglich hat sie ihr Nagelstudio geöffnet und „der Kundenzulauf ist gut“.

 

OZ-Bild

Mit unseren Räumen runden wir das Angebot der Dienst- leister in der Gemeinde Dummerstorf ab.“Axel Wiechmann, Bürgermeister

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Das dürfte Brit Böldt Hoffnungen machen. Sie hat am Wochenende im Dummerstorfer Rathaus ihre Fußpflege eröffnet. „Das Angebot war gut“, sagt die Frau, die aus Teschow kommt und dort ihr Unternehmen aufgebaut hat. 22 Quadratmeter hat Brit Böldt angemietet, „hier gibt es den Bedarf für mein Angebot“ , sagt sie. „Und außerdem ist das Rathaus in Dummerstorf zentral gelegen.“ Das dürfte auch die anderen zehn Betriebe dazu bewogen haben, sich im Rathaus anzusiedeln.

„Das ist eine gute Entwicklung, die wir da gemacht haben“, sagt Axel Wiechmann, Bürgermeister der Gemeinde und Hausherr im Rathaus. Zu den Betrieben, die bei ihm Räume gefunden haben, gehört auch ein Friseursalon, die Diakonie hat sich eingemietet, ein Gastronomiebetrieb, der jüngst den Betreiber gewechselt hat, hat sein Domizil gefunden. „Wir bieten damit Raum an, um das Angebot in Dummerstorf zu ergänzen“, sagt der Bürgermeister, dessen kommunale Wohnungsgesellschaft ebenfalls Platz in seiner Nähe gefunden hat. Als Kerngemeinde habe man auch für die Bewohner der anderen 28 Ortsteile eine Versorgungsfunktion zu erfüllen — und das Rathaus ist dafür groß genug. „Wir kommen mit der oberen Etage für die Verwaltung und mit dem Sitzungsraum aus“, sagt der Hausherr, der natürlich auch hervorhebt, „dass wir ausreichend Parkplätze haben“.

Die Kommune vermietet in ihrem Haus derzeit 514 Quadratmeter. „Wir nehmen vier Euro Kaltmiete“, sagt der Bürgermeister. „Das aber auch im Hinblick darauf, dass wir gerade das Angebot verschiedener Dienstleistungen hier fördern wollen.“ Zum anderen sei man auch im Hinblick auf die Fördermittel, die für die Sanierung des Rathaus geflossen seien, gehalten, „das an die Mieter weiterzugeben“.

Außerdem: „Nichts ist teurer als Leerstand.“ Mit den Einnahmen, so erläuterte Wiechmann, „trägt sich der untere Bereich des Rathaus von selbst, das ist für uns kein Zuschussgeschäft“.

Auch wenn es immer einen Wechsel in der Mieterschaft gibt: „Einige sind schon zwanzig Jahre hier“, sagt Wiechmann.

In den vergangenen Jahren hat die Gemeinde immer wieder Geld in ihr Rathaus gesteckt. „Beispielsweise haben wir das Fundament isoliert und auch die schadhaften Backsteine wieder ersetzt, saniert wurde auch die Heizungsanlage. Aber fertig ist das Rathaus immer noch nicht ganz: „Jetzt werden wir die elektrischen Anlagen austauschen“, sagt der Bürgermeister.

Von Michael Schißler

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