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Schandfleck verschwindet: Spielothek wird abgerissen

Schmarl Schandfleck verschwindet: Spielothek wird abgerissen

2017 soll Umgestaltung des „Schmarler Landgangs“ beginnen – Ortsbeirat will Machbarkeitsstudie für Iga-Park als Erlebniszentrum

Schmarl. Überraschung in Schmarl: Der größte Schandfleck des Stadtteils, die ehemalige Schülerspeisung im Kolumbusring, soll endlich verschwinden. „Der Mietvertrag mit der Spielothek läuft demnächst aus, 2017 ist dann der Abriss des Gebäudes geplant, ein Jahr später Baubeginn für Neues“, informiert Birka Matthäus vom Grünamt der Stadt den Ortsbeirat in seiner Sitzung am Dienstagabend.

„Das ist lange überfällig“, kann es Ortsbeiratschef Dietmar Droese (Linke) kaum glauben. Seit Jahren liegen die Pläne für die Umgestaltung des „Schmarler Landgangs“ mit dem Wäldchen und neuen Spielplätzen in der Schublade. Inzwischen haben die Vandalen ihre Spuren hinterlassen. Die Immobilie ist eine Ruine. „Es sieht schlimm aus“, sagt Droese, der weiß, dass das Projekt bislang am Mietvertrag mit der STL Automaten Betriebs GmbH scheiterte. Die Betreiberin der Spielhalle wollte sich gestern am Telefon nicht dazu äußern.

Auf der Prioritätenliste der Stadt sei das Vorhaben weit oben angesiedelt. „Wir müssen dringend was tun, vor allem für die Sieben- bis 13-Jährigen fehlen Spielmöglichkeiten“, sagt Birka Matthäus.

Auch die Spielplätze im Iga-Park werden nach und nach marode, bemerkt der Ortsbeiratsvorsitzende. Deshalb sei es an der Zeit, endlich zu handeln. Der Ortsbeirat hat dem Antrag der SPD zugestimmt, Fördermittel für eine Machbarkeitsstudie für den Iga-Park einzuwerben. Aufsichtsratsvorsitzende Karina Jens (CDU) hatte zuvor erläutert, dass das Wirtschaftsministerium bereit sei, eine solche Studie (80000 bis 100 000 Euro) zu 75 Prozent zu fördern. Mit 188000 Besuchern, davon knapp 48000 auf dem Traditionsschiff, konnte der Iga-Park 2015 sein bislang bestes Ergebnis einfahren. „Auch 2016 liegen wir im ersten Halbjahr leicht über den Ergebnissen des Vorjahres“, sagt Geschäftsführer Ralf Hotz-Thomas. Allein 30000 Gäste kamen bis Mitte September aufs Schiff. 2500 Kinder nutzten die Angebote der Umweltbildung.

dk

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