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Spielfelder werden später neu gezeichnet

Parkentin Spielfelder werden später neu gezeichnet

Gemeindevertreter in Parkentin verschieben Restarbeiten in Sporthalle / Sponsor bezahlt Zaun

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Nach neunmonatiger Sanierung wurde die Sporthalle in Parkentin Ende Mai wiedereröffnet.

Quelle: Foto: Cosima Engel

Parkentin. Die frisch sanierte Sporthalle in Parkentin hat vorgestern Abend noch einmal die Gemeindevertreter beschäftigt. „Die Halle ist voll nutzbar“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Kalweit. Doch die Spielfelder auf dem Boden müssten neu aufgezeichnet werden. „Wir haben ein Angebot eingeholt, aber das sind hohe Summen“, erklärt Kalweit. Deshalb müsse „das Aufmalen der Felder“ ins nächste Haushaltsjahr verschoben werden.

530000 Euro wurden in die Sanierung der Sporthalle investiert. Bauprobleme wie bei der Anbringung des Prallschutzes in der Halle haben die Kosten in die Höhe getrieben. So mussten beispielsweise OSB-Platten montiert werden. Die Gemeindevertretung von Bartenshagen-Parkentin hat dafür am Montag im Nachhinein noch einmal mehr als 8000 Euro beschlossen. Zwei neue Basketballkörbe können dank Spenden angeschafft werden. CDU-Bundestagsabgeordnete Karin Strenz und die Bauplanungsfirma AIB gaben jeweils 300 Euro dafür. Die Spenden wurden durch die Gemeindevertretung angenommen.

Ein Sponsor hat sich auch für einen Zaun am Sportplatz gefunden. Da immer mehr Kinder auf dem Fußballplatz aktiv sind, sei die Einzäunung aus Sicherheitsgründen notwendig. „Der Fußballverein ist an die Gemeinde herangetreten und hat gefragt, ob wir die Materialkosten für den Zaun übernehmen können“, erläutert die Bürgermeisterin. Das Setzen der Felder wolle der Verein selbst übernehmen. Da die Materialkosten jedoch weit über 500 Euro lägen, müsste das Projekt ausgeschrieben werden. Das kann dauern. Und so fand sich spontan auf der Gemeindevertretersitzung ein Sponsor, der die Kosten der Zaunfelder trägt.

Beschlossen wurde zudem eine Zuwendung von 900 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit in Parkentiner Sportvereinen. Sowohl der Reitsportverein als auch der Sportverein hatten um finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde gebeten. Gemeindevertreter Yann-Christoph Collin gab zu bedenken, dass noch mehr Vereine Kinder- und Jugendarbeit leisten und allen eine Bewerbungsfrist für finanzielle Zuwendungen eingeräumt werden sollte. Doch der Vorschlag fand keine Mehrheit.

Auch über die Erhebung von Kosten für Unterrichts- und Lernmittel an der Grundschule Parkentin wurde diskutiert. Maximal 30 Euro pro Schüler sollten im nächsten Schuljahr erhoben werden. „Bildung muss kostenfrei bleiben. Null Euro für die Schüler, die Gemeinde trägt dies“, fordert Carl-Theodor Heincke. „Wenn dies haushaltstechnisch möglich ist, beschließen wir das so“, sagt Bürgermeisterin Kalweit.

Doris Kesselring

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