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Stadt verkauft Druwappelplatz trotz Bürger-Protesten

Rostock Stadt verkauft Druwappelplatz trotz Bürger-Protesten

Der historische Dorfplatz im Rostocker Stadtteil Reutershagen wird zum Bauland: Das Rathaus hat das Areal an Häuslerbauer verkauft - obwohl der Ortsbeirat und eine Bürgerinitiative für den Erhalt des Druwappelplatzes gekämpft hatten.

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Joachim Kleffe gab auf dem idyllischen Druwappelplatz ein kleines Konzert – ein Abgesang auf die historische Fläche, die trotz Protesten verkauft wird.

Quelle: Andreas Meyer

Rostock. Enttäuschung bei der Bürgerinitiative für den Erhalt des Druwappelplatzes: Obwohl der Ortsbeirat sich gegen eine Bebauung ausgesprochen hat und 500 Bürger eine Petition für den Erhalt unterschrieben haben, hat das Rathaus das Gelände mitten in Reutershagen verkauft. Auf dem Areal soll ein Doppelhaus entstehen, das Land bringt der Stadtkasse mehr als 100 000 Euro ein.

Am Wochenende feierte der Stadtteil ein letztes Mal auf dem Druwappelplatz sein Sommerfest: „In ein paar Wochen stehen hier schon die Bauzäune“, sagt Erik Schreiber und dem Enttäuschung ist ihm anzusehen. Schreiber ist der Frontmann der Bürgerinitiative. Nach Jahrzehnten im Dämmerschlaf wollten Schreiber und seine Mitstreiter dem Areal neues Leben einhauchen: „Wir haben Pläne vorgelegt für einen Geschichtsgarten, wollten die Geschichte Reutershagen in Form von verschiedenen Beeten darstellen.“ Mit Infotafeln, direkt am Schulweg Hunderter Kinder.

Den Rostocker Bund, die Linke und die Grünen in der Bürgerschaft hatten die Kämpfer auf ihrer Seite. „Die anderen Parteien aber haben gegen den Willen der Bürger und für das Geld gestimmt“, sagt Schreiber. Im Hauptausschuss gab es eine Mehrheit für den Verkauf.

Andreas Meyer

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