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Stadt wehrt sich gegen Kritik vom Personalrat

Stadtmitte Stadt wehrt sich gegen Kritik vom Personalrat

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und Finanzsenator Chris Müller (SPD) wehren sich gegen Kritik aus dem Personalrat und den Vorwurf, Methling würde ...

Stadtmitte. Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) und Finanzsenator Chris Müller (SPD) wehren sich gegen Kritik aus dem Personalrat und den Vorwurf, Methling würde die Besetzung freier Stellen im überlasteten Migrationsamt hinauszögern, um Geld zu sparen. Die Rathaus-Spitze reagiert damit auf einen OZ-Artikel vom Mittwoch, in dem Personalratschefin Eva Wesenberg dem OB und Müller vorwirft, dass sie seit Monaten von den Problemen im Amt wüssten, aber nicht genügend unternommen hätten.

Stadtsprecher Ulrich Kunze schreibt nun zum Thema Personalnot im Amt in Methlings und Müllers Namen: „Richtig ist, dass bereits im Frühjahr durch externe Stellenausschreibungen fünf Mitarbeiter das Migrationsamt verstärken konnten.“ Mitte Juli seien dann neun weitere Stellen ausgeschrieben worden, von denen immerhin vier Stellen bis Anfang November besetzt werden. Allerdings hatte die Bürgerschaft bereits am 2. Dezember 2015 die Mittel für insgesamt zehn zusätzliche Mitarbeiter im Migrationsamt bewilligt. Warum auch knapp neun Monate nach der Entscheidung noch Personal fehlt und nach wie vor nicht alle Stellen besetzt sind, ließ die Stadt in ihrer Mitteilung offen.

Sybille Bachmann (Rostocker Bund), die Vorsitzende des zuständigen Personalausschusses der Bürgerschaft, fordert die Rathaus-Spitze auf, dem Thema nun endlich höchste Priorität einzuräumen: „Der Ausschuss ist der Meinung, dass die Stadtverwaltung zunächst zu hohe Ansprüche an die Bewerber gehabt hat. Wir brauchen schnell neues Personal. Im Migrationsamt ist absolut Not am Mann.“ Das Rathaus habe beispielsweise auf drei Jahre Berufserfahrung bei neuen Mitarbeitern bestanden. Aus Sicht des Ausschusses war das ein Fehler: „Es muss schnell etwas im Amt passieren. Es gibt auch gute Berufsanfänger, die den Aufgaben gewachsen sind.“

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