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Streit beigelegt: 24-Stunden-Kita startet im August

Hansaviertel Streit beigelegt: 24-Stunden-Kita startet im August

Stadt und Träger einigen sich auf Start zum 1. August / Angebot richtet sich an Eltern, die auch mal nachts arbeiten müssen

Hansaviertel. Um diese besondere Kita hatte es zwischen Politik und Verwaltung wochenlang Streit gegeben. Doch der ist nun beigelegt: Die Hansestadt hat der Gesellschaft für Gesundheit und Pädagogik (GGP) die Betriebserlaubnis für die erste 24-Stunden-Kita in der Hansestadt erteilt. „Wir nehmen den Betrieb zum 1. August auf“, sagt Wolfgang Richter, Projektleiter beim Träger. Am Dienstag seien im Amt die letzten Details geklärt worden, ab sofort könnten Eltern sich für die freien Plätze bewerben.

 

OZ-Bild

Wir sind erleichtert, dass wir nun den Betrieb aufnehmen können.“Wolfgang Richter, Projektleiter GGP

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Die 24-Stunden-Kita soll ein Angebot für Eltern sein, die im Schichtdienst oder auch an Wochenenden arbeiten müssen. „Wir betreuen Kinder an sieben Tagen in der Woche, zu jeder Tageszeit“, so Richter. Doch daran knüpft die GGP Bedingungen: Damit Eltern ihre Kinder nicht einfach in die Kita „abschieben“, müssen sie die Notwendigkeit nachweisen, wenn sie die Nacht- oder Wochenend- Betreuung in Anspruch nehmen. „Und wenn die Eltern freihaben, haben auch die Kinder frei“, so Richter.

Seit die ersten Pläne für die 24- Stunden-Kita bekannt wurden, habe er Hunderte Anfragen bekommen – vor allem von Mitarbeitern der Uniklinik oder der Polizei. Die Eltern sollen bis 2018 für das neue Angebot nicht mehr als für einen „normalen“ Kita-Platz zahlen. Solange wird das Projekt von Bund und Stadt gefördert. „Danach müssen die Eltern mit steigenden Kosten rechnen“, sagt Richter.

Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke), schärfster Kritiker der 24- Stunden-Kita, wollte sich gestern nicht zum Thema äußern. Polizeipräsident Thomas Laum hingegen freut sich über die Nachricht, dass es am 1. August losgehe: Das sei gut für viele Polizisten, die „den Spagat zwischen Schichtdienst, polizeilichen Einsätzen und Kinderbetreuung meistern müssen“.

am

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