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Stühlerücken bei der Landes-CDU

Rostock Stühlerücken bei der Landes-CDU

Parteichef Caffier vor dem Rückzug, Nachfolger soll Kokert werden. Andrang um die
Stellvertreter-Plätze. Vorpommern-Greifswald nominiert Sascha Ott.

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Beifall mit Dame: CDU-Landeschef Lorenz Caffier (l.) tritt nicht wieder an, Generalsekretär Vincent Kokert soll übernehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ganz sicher in die Pläne eingeweiht.

Quelle: Bernd Wüstneck

Rostock. Die CDU-Spitze in MV steht vor dem Wandel: Parteichef Lorenz Caffier (62) zieht sich zurück, beim Landesparteitag am 8. April hat wohl nur Vincent Kokert (38, beide Neustrelitz) Chancen auf das Erbe. Kokert reist derzeit von einem CDU-Termin zum nächsten, um sein Konzept vorzustellen. Er wolle die Basis mehr mitnehmen, Transparenz der Arbeit im Landesvorstand herstellen. Der Generalekretär und Landtagsfraktionschef der CDU genießt in Kreisverbänden Rückhalt. „Wir haben ihn vorgeschlagen“, sagt Franz-Robert Liskow, Chef der Jungen Union. Kokert muss die CDU aus dem Tal der Tränen führen. Bei der Landtagswahl landete die Partei mit 19 Prozent auf Platz drei. Er wolle aktivere Diskussionen – „die Partei Stück für Stück den Mitgliedern zurückgeben“.

Spannend dürfte nach Einschätzung von CDU-Leuten der Kampf um die Stellvertreter-Plätze des Landeschefs werden. Nach dem Rückzug von Paul Krüger (Neubrandenburg) soll auch Uta-Maria Kuder (Greifswald) nicht mehr antreten, ist zu hören. Eckhardt Rehberg (Marlow) dagegen sagt, er wolle wieder kandidieren. Der Kreisverband Vorpommern-Greifswald hat am Freitag Sascha Ott, Kopf des „Konservative Kreises“ der CDU in Greifswald, nominiert.  Ambitionen werden auch Justizministerin Katy Hoffmeister (Bad Doberan) nachgesagt. Sie sei gefragt worden, so Hoffmeister. Parteivize – dies sei „eine Überlegung wert“. Weitere Namen kursieren, etwa die von Martina Liedtke (Stralsund), Dietrich Monstadt (Schwerin) und Alexander Badrow.

Große Fragezeichen stehen hinter der künftigen Rolle Caffiers. „Er sucht sie wohl selbst noch“, sagt jemand aus der Parteispitze. Klar sei: Caffier werde weiter Innenminister bleiben, da seine Arbeit sehr geschätzt werde. Wie lange aber ein Minister ohne Machtbasis in der Parteispitze agieren kann, „das ist die Frage“.

Frank Pubantz

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