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Susanne Dräger als neue Bürgermeisterin vereidigt

TESSIN Susanne Dräger als neue Bürgermeisterin vereidigt

Am ersten August tritt die Verwaltungsfachfrau ihren Dienst im Rathaus an / Zuerst will sie das Vertrauen ihrer Mitarbeiter gewinnen / Turnhalle soll pünktlich fertig werden

Tessin. Gestern ist Susanne Dräger, neue Bürgermeisterin in der Stadt Tessin, im Hauptausschuss auf ihr neues Amt vereidigt worden. Am ersten August wird sie ihren Dienst im Rathaus der Stadt antreten.

 

OZ-Bild

Die stellvertretende Tessiner Bürgermeisterin Kerstin Krebes gratuliert Susanne Dräger (r.) zum neuen Amt.

Quelle: Michael Schißler

Die Tessiner sollen auch in Zukunft gut auf- gehoben sein.“

Susanne Dräger,

Bürgermeisterin

„Ich will nun dafür sorgen, dass die Mitarbeiter im Rathaus ihr Vertrauen in mich setzen“, sagt die 36-Jährige in einem Gespräch mit der OSTSEE-ZEITUNG, „danach kann ich dann zügig zum Tagesgeschäft übergehen, denn das ist mein größter Wunsch.“ Die Rückendeckung ihrer Wähler hat sie: „Es ist schon überwältigend, wenn man mit rund 72 Prozent der Stimmen gewählt wird.“ Damit könne man als Bürgermeisterin gut starten. Und dies sei angesichts des anstehenden Generationenwechsels in der Tessiner Kommunalpolitik eine gute Grundlage, „auf der ich meine Fachkompetenz und meine Netzwerke nutzen möchte.“ Aus der Vielzahl der Aufgaben, die auf sie warten, sticht im Moment für sie hervor, den Neubau der Turnhalle an der Anne-Frank-Schule zu beenden. „Nach den beiden Einbrüchen gilt es nun, den Zeitplan einzuhalten, damit wir pünktlich wieder eine Sporthalle haben. Möglichst noch vor dem Herbst“, sagt die frischgebackene Bürgermeisterin. „Denn dann ist draußen kein Sport mehr möglich“, so Susanne Dräger. „Ich bin froh, dass das Vereinsleben unter der Situation nicht gelitten hat und dass die Vereinsmitglieder ihren Organisationen die Treue gehalten haben.“ Ihr liege die Turnhalle am Herzen, „weil die Stadt das Vereinsleben braucht, ich will es erhalten und fördern“.

Susanne Dräger macht deutlich, dass für sie „Investitionen das A und O“ sind. Das gelte beispielsweise auch für die Grundschule. Auch dies sei ein Projekt, das für sie von großer Bedeutung sei.

„Schulangebote sind ebenso wichtig wie Freizeitangebote, die Schulen müssen einen hohen Qualitätsstandard haben“, sagt Dräger.

Der ist zu einem Teil schon erreicht, sagt die Bürgermeisterin, in der Anne-Frank-Schule werde viel mit Medien gearbeitet, dies könne ein Anknüpfungspunkt für die Vernetzung in der Stadt sein.

„Gemeinsam mit Firmen könnten die Schüler beispielsweise einen Werbespot für die Stadt drehen.“

Ziel ist es dabei, „die Stadt mehr nach außen hin zu präsentieren“. Und dabei vielleicht auch das Image in eine andere Richtung zu bringen. „Wir sollten uns vielleicht nicht nur als Blumenstadt zeigen, sondern auch als Stadt der Wirtschaft“, so die Bürgermeisterin. „Die Stadt hat ein großes wirtschaftliches Potenzial, dies werde unterstrichen durch Tessiner Firmen, die weltweit arbeiten.“

Vorgenommen hat sich Susanne Dräger zudem, „die Offenheit der Bürger zu fördern, aber auch zu fordern“ und dabei mehr Bürgernähe zu schaffen. Denn: „Die Tessiner sollen auch nach dem Generationswechsel das Gefühl haben, für die Zukunft gut aufgehoben zu sein.“

Michael Schißler

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