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Vom Familiennachzug hängt die Integration ab

Rostock Vom Familiennachzug hängt die Integration ab

Michael Hugo, Geschäftsführers des Rostocker Vereins Migra, hält – wenn die Voraussetzungen stimmen – einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren für die Eingliederung in die deutsche Gesellschaft für realistisch.

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Michael Hugo, Geschäftsführer des Integrationsfachdienstes Migra e.V.

Quelle: OZ

Rostock. Zwei Jahre nach dem Höhepunkt des Flüchtlingszustroms nach Deutschland haben sich nach Ansicht des Geschäftsführers des Rostocker Vereins Migra, Michael Hugo, die Warnungen vor übertriebenen Hoffnungen auf eine schnelle und problemlose Integration der Menschen bewahrheitet. „Es gibt nur wenige Beispiele, bei denen dies schon nach ein oder zwei Jahren gelungen ist“, sagte Hugo.

Realistisch sei vielmehr ein Zeitraum von bis zu fünf Jahren. Allerdings sei es auch in diesem längeren Zeitraum wichtig, den Flüchtlingen die notwendige Sicherheit zu geben. Dazu gehöre in erster Linie die Möglichkeit des Familiennachzugs. „Wenn die Menschen über kaum etwas anderes nachdenken können als über ihre Familie, kann die Integration in die Gesellschaft nicht gelingen“, betonte Hugo.

dpa/mv

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