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Wachstum nur gegen Geld: Hansestadt bittet Umland zur Kasse

Rostock/Kritzmow/Ostseebad Nienhagen Wachstum nur gegen Geld: Hansestadt bittet Umland zur Kasse

Das Rostocker Rathaus blockiert neue Bau- und Gewerbegebiete in den Umland-Gemeinden. Die Nachbarn sollen nur wachsen dürfen, wenn sie dafür Geld an die Hansestadt zahlen. OB Roland Methling geht es um Gerechtigkeit - und rund 1,6 Millionen Euro.

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Rostocks OB Roland Methling bittet die Nachbarn zur Kasse: Er will Geld von den Umlandgemeinden.

Quelle: Olaf Maaß

Rostock/Kritzmow/Ostseebad Nienhagen. Zwischen der großen Hansestadt und seinen kleinen Nachbar-Gemeinden kracht es gewaltig: Denn Rostock will insgesamt 17 Kommunen in direkter Nachbarschaft kräftig zur Kasse bitten. Kritzmow, das Ostseebad Nienhagen, Sievershagen und viele mehr sollen sich künftig an den Kosten für das Volkstheater, die Stadthalle und viele weiteren Einrichtungen der Hansestadt beteiligen. „Bisher müssen dafür allein die Rostocker Steuerzahler aufkommen. Das ist ungerecht“, sagt Oberbürgermeister Roland Methling (UFR).

Der Rostocker Trumpf: Die Gemeinden rund um die Hansestadt dürfen derzeit ihre Einwohnerzahl um maximal drei Prozent steigern. Will eine Kommune zusätzliche Gewerbe- oder Baugebiete ausweisen, braucht sie den Segen der Hansestadt. Und den will Rostock nur noch gegen Bares erteilen: „Die Gemeinden wollen vom Rostocker Wachstum profitieren. Das ist auch richtig so. Aber für Rostock muss es eine adäquate Kompensation geben“, so Methling. Er fordert 50 Prozent aller Einnahmen durch neue, zusätzliche Bürger in den Gemeinden.

Doch die Nachbarn lehnen ab: Leif Kaiser, CDU-Bürgermeister der Gemeinde Kritzmow, spricht bereits von eine „gestörten Verhältnis“ der Nachbarn zu Rostock. „Wir wollen nicht das Gefühl haben, dass Rostock diktiert, was in unseren Gemeinden passiert.“ Derzeit aber blockiere die Hansestadt ihre Nachbarn.

Andreas Meyer

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