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Warnemünde braucht neue Wohnungen

Warnemünde/Hohe Düne Warnemünde braucht neue Wohnungen

Bürgerforum zur Fortschreibung des Strukturkonzepts / Altmieter werden aus ihren Wohnungen verdrängt

Warnemünde/Hohe Düne. Die Bürgerforen zur Fortschreibung des Strukturkonzepts für Warnemünde laufen. Am Donnerstagabend nahmen mehr als 100 Einwohner an der Diskussion zum Thema „Wohnen und Infrastruktur in Warnemünde und Hohe Düne“ teil. Fazit: Warnemünde braucht mehr bezahlbare Wohnungen für junge Familien.

Das Strukturkonzept für Warnemünde aus dem Jahr 2011 – gedacht als Leitfaden für die Ortsentwicklung – soll einem Bürgerschaftsbeschluss zufolge aktualisiert und fortgeschrieben werden. Stadtplaner Wolfgang Oehler vom Büro für Stadt- und Regionalentwicklung (BSR) – das BSR ist von der Stadtverwaltung mit der Fortschreibung des Strukturkonzeptes beauftragt worden – diskutierte mit den Einwohnern verschiedene Fragestellungen rund um das Wohnen in Warnemünde. Wo könnte es neue Wohnungen geben, wie sollten sie beschaffen sein, wer soll künftig in Warnemünde wohnen, welche Defizite gibt es jetzt?

So vielschichtig die Warnemünder auch diskutierten, einig schienen sich alle in einem Punkt: Luxuswohnungen gibt es reichlich, Warnemünde braucht jetzt weitere neue Wohnungen, bezahlbar und für junge Familien. Platz wäre dafür auch, regte etwa Hans-Joachim Richert an: westlich des Friedhofs zwischen Doberaner Landstraße und Elmenhorster Weg. Dort könnten attraktive Wohnhäuser strandnah gebaut werden.

Einigkeit auch in diesem Punkt: Ferienwohnungen gibt es in Warnemünde mehr als genug. Sie werden als Ursache dafür angesehen, dass immer mehr Warnemünder aus ihren Mietwohnungen verdrängt werden.

Eine Warnemünderin sprach Klartext: Ihre Miete beträgt jetzt 13,20 Euro, warm mehr als 15 Euro. „Das kann ich mir nicht mehr leisten“, sagte sie. Eine andere Mieterin bestätigte: „In unserem Haus ist eine Familie mit zwei Kindern ausgezogen. Jetzt wohnen dort Urlauber.“ Das zeige die ganze Problematik, hier sei die Stadtverwaltung gefordert.

Nächster Termin: 23. Juni, 18 Uhr, Forum „Wirtschaft, Tourismus, Kreuzschifffahrt“, F.-Barnewitz-Str. 5, Raum „Bornholm“

OZ

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