Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Warnemünde braucht neue Wohnungen

Warnemünde/Hohe Düne Warnemünde braucht neue Wohnungen

Bürgerforum zur Fortschreibung des Strukturkonzepts / Altmieter werden aus ihren Wohnungen verdrängt

Warnemünde/Hohe Düne. Die Bürgerforen zur Fortschreibung des Strukturkonzepts für Warnemünde laufen. Am Donnerstagabend nahmen mehr als 100 Einwohner an der Diskussion zum Thema „Wohnen und Infrastruktur in Warnemünde und Hohe Düne“ teil. Fazit: Warnemünde braucht mehr bezahlbare Wohnungen für junge Familien.

Das Strukturkonzept für Warnemünde aus dem Jahr 2011 – gedacht als Leitfaden für die Ortsentwicklung – soll einem Bürgerschaftsbeschluss zufolge aktualisiert und fortgeschrieben werden. Stadtplaner Wolfgang Oehler vom Büro für Stadt- und Regionalentwicklung (BSR) – das BSR ist von der Stadtverwaltung mit der Fortschreibung des Strukturkonzeptes beauftragt worden – diskutierte mit den Einwohnern verschiedene Fragestellungen rund um das Wohnen in Warnemünde. Wo könnte es neue Wohnungen geben, wie sollten sie beschaffen sein, wer soll künftig in Warnemünde wohnen, welche Defizite gibt es jetzt?

So vielschichtig die Warnemünder auch diskutierten, einig schienen sich alle in einem Punkt: Luxuswohnungen gibt es reichlich, Warnemünde braucht jetzt weitere neue Wohnungen, bezahlbar und für junge Familien. Platz wäre dafür auch, regte etwa Hans-Joachim Richert an: westlich des Friedhofs zwischen Doberaner Landstraße und Elmenhorster Weg. Dort könnten attraktive Wohnhäuser strandnah gebaut werden.

Einigkeit auch in diesem Punkt: Ferienwohnungen gibt es in Warnemünde mehr als genug. Sie werden als Ursache dafür angesehen, dass immer mehr Warnemünder aus ihren Mietwohnungen verdrängt werden.

Eine Warnemünderin sprach Klartext: Ihre Miete beträgt jetzt 13,20 Euro, warm mehr als 15 Euro. „Das kann ich mir nicht mehr leisten“, sagte sie. Eine andere Mieterin bestätigte: „In unserem Haus ist eine Familie mit zwei Kindern ausgezogen. Jetzt wohnen dort Urlauber.“ Das zeige die ganze Problematik, hier sei die Stadtverwaltung gefordert.

Nächster Termin: 23. Juni, 18 Uhr, Forum „Wirtschaft, Tourismus, Kreuzschifffahrt“, F.-Barnewitz-Str. 5, Raum „Bornholm“

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Neue OZ-Ratgeberserie: Wohnen in Greifswald
Haben ihre Traumwohnung gefunden: Marleen Spiller (27), Erik Nack (28) und Sohn Teo (1,5) wohnen in der Wiesenstraße.

Wer in Greifswald eine Wohnung sucht, braucht Geduld, Glück oder viel Geld / Der Leerstand liegt bei drei Prozent / Experten sprechen von Wohnungsmangel

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Politik
Verlagshaus Rostock

Richard-Wagner-Straße 1a
18055 Rostock

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag
9.00 bis 18.00 Uhr

Leiter Lokalredaktion: Andreas Meyer
Telefon: 03 81 / 36 54 10
E-Mail: rostock@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Cafe,Kultur,Freizeit,Tipps Teaser der den User auf die Seite Rostocker Geheimtipps führen soll image/svg+xml Image Teaser Rostocker Geheimtipps 2017-04-30 de Themenseite Rostocker Geheimtipps Junge Rostocker entwickeln im OZ-Labor frische Ideen für die OSTSEE-ZEITUNG. In der Serie OZ-Entdecker stellen sie ihre Geheimtipps für die Stadt vor.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

OZ-Bild
Mier und Wendt beim Warnowschwimmen vorn

Technische Panne verhindert Siegerehrung / Organisatoren bedauern Probleme