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+++ Demonstration zur Erinnerung an Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen +++

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Das „Sonnenblumenhaus“ im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen. Hier kam es im Sommer 1992 zu schweren Ausschreitungen.

Quelle: Bernd Wüstneck

Rostock. 24 Jahre nach den rassistischen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen soll heute an die ausländerfeindlichen Vorgänge erinnert werden. Zu der Gedenkkundgebung hat das Bündnis „Rostock nazifrei“ aufgerufen. Das Motto der Veranstaltung lautet „Lichtenhagen begreifen“. „Angesichts der derzeitigen Bedrohung von Geflüchteten durch Neonazis, Rassisten und „besorgte Bürger“ ist es wichtig, immer wieder aufzuzeigen, wohin Rassismus führen kann“, sagte Anke Brauer von „Rostock nazifrei“.

Im August 1992 hatten Hunderte teilweise rechtsextreme Randalierer unter dem Applaus vieler Anwohner ein Ausländer-Wohnheim belagert und Brandsätze gegen den Plattenbau geschleudert. Die Flüchtlinge wurden zwar in Sicherheit gebracht, doch unter dem Beifall von Schaulustigen griffen rund 400 Jugendliche daraufhin ein benachbartes Ausländerwohnheim mit Brandsätzen an. Die Ausschreitungen zählen zu den schlimmsten fremdenfeindlichen Übergriffen der deutschen Nachkriegsgeschichte.

OZ

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Vor 25 Jahren wütete vor dem Sonnenblumenhaus der Mob. Vier Tage lang flogen Steine und Brandsätze gegen Flüchtlinge, Vietnamesen und Polizeibeamte. Die Anwohner applaudierten. Der Ausnahmezustand überforderte alle – Politik, Polizei und auch die Presse.

Hier finden Sie eine Multimedia-Reportage zum Thema. mehr

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