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Weißes Kreuz: 100 neue Wohnungen sollen entstehen

Brinckmansdorf Weißes Kreuz: 100 neue Wohnungen sollen entstehen

Der Ortsbeirat hat einer Neuauslegung des Bebauungsplans zugestimmt

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Fünf Häsuer stehen auf der Herrenwiese am Weißen Kreuz bereits, weitere sollen dazukommen.

Quelle: Foto: Manfred Sander

Brinckmansdorf. Am Weißen Kreuz in Brinckmansdorf sollen mehr als 100 weitere Wohnungen entstehen. Dazu muss jedoch erst noch der Bebauungsplan geändert werden. Der Ortsbeirat Brinckmansdorf hat einer Neuauslegung jetzt zugestimmt.

Das Gebiet am Weißen Kreuz gilt wegen des Hochwasser- und des Schallschutzes als schwierig. Für beides hat die Stadt Lösungen erarbeitet. So sollen flache Betonwände im Boden vor Hochwasser schützen.

„Das Gelände liegt schon hoch, so dass die Wände maximal ein Meter hoch sein müssen“, teilt ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit. Die ursprüngliche Idee, einen Damm zu errichten, entfalle.

Gleichzeitig soll die Trasse für den Hochwasserschutz so verändert werden, dass sie weitgehend auf Stadtflächen verläuft. Um weitere Wohnungen zu ermöglichen, will die Stadt im neuen Bebauungsplan den Anteil des Gewerbes verkleinern.

Für die vorhandenen Unternehmen gelte aber ein Bestandsschutz. Auch die Verkehrsführung wird überarbeitet: Die Häuser an der Tessiner Straße sollen vom Verbindungsweg aus erschlossen werden. Auf diese Weise soll ein Unfallpunkt beseitigt werden. Eine durchgehende Straße vom Verbindungsweg bis zur Kreuzung Tessiner Straße/Neubrandenburger Straße wird es aber wohl nicht geben. Schließlich soll auch Durchgangsverkehr im Wohngebiet vermieden werden, heißt es. Noch sei aber alles offen. Das letzte Wort hat die Bürgerschaft. Im neuen Wohngebiet müssen darüber hinaus noch Straßennamen vergeben werden. Die Straßen sollen „An der Herrenwiese“ und „Am Weißen Kreuz“ heißen.

Fünf Wohnhäuser sind zuletzt am Weißen Kreuz entstanden. Olaf Schulz, Geschäftsführer der Reriker Ato Invest GmbH, plant weitere Wohngebäude. Er fühlte sich zuletzt jedoch von der Stadt ausgebremst (die OZ berichtete). Durch den neuen Bebauungsplan könnte der Weg für weitere Wohnungen nun bald frei werden.

aw

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