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„Weiter so“: Hansestadt setzt im Landtag auf Kontinuität

Rostock „Weiter so“: Hansestadt setzt im Landtag auf Kontinuität

Das gute Abschneiden der SPD bei den Landtagswahlen in Rostock kommt für Experten wenig überraschend: Der Hansestadt gehe es gut, sagen Politikwissenschaftler der Uni Rostock. Die AfD punktet vor allem in den sozial-schwachen Stadtteilen.

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Nach der Auszählung der Stimmen - hier in der Jenaplan-Schule - steht es fest: In allen vier Rostocker Wahlkreisen konnte die SPD ihre Landtagsmandate verteidigen. 

Quelle: Andreas Meyer

Rostock. Rostock ist für die Sozialdemokraten eine feste Bank: Nur in einem einzigen Stadtteil – in der KTV – hat die SPD bei der Landtagswahl am Sonntag weniger als 30 Prozent geholt. In allen vier Wahlkreisen konnten die „Roten“ ihre Mandate verteidigen. Ein Ergebnis, mit dem die Genossen selbst kaum gerechnet hatten: „Vor einem halben Jahren hätten wir selbst uns das nicht zugetraut“, sagt Steffen Wandschneider, Fraktionschef der SPD in der Rostocker Bürgerschaft. Für Politikwissenschaftler hingegen ist das gute Abschneiden der Sozialdemokraten in der Hansestadt wenig überraschend: „Rostock geht es im Vergleich zu anderen Regionen des Landes gut. Es gab für viele Wähler keinen Grund, etwas an der Landesregierung zu ändern“, sagt Jan Müller, Politikwissenschaftler an der Uni Rostock und Mitglied der Arbeitsgruppe „Wahlen in MV“.

Für Müllers These spricht auch das Abschneiden der AfD in den einzelnen Wahlkreisen: In der KTV zum Beispiel holte der Neuling im Landtag nur 8,7 Prozent. „Wir beobachten in der Hansestadt im Kleinen genau das, was für das Land im Großen gilt: Überall dort, wo viele Menschen ökonomisch benachteiligt sind – wo viele Menschen von Hartz IV leben und die Arbeitslosigkeit hoch ist –, punktet die AfD besonders stark. Stärker jedenfalls als in jungen Stadtteilen wie der KTV oder der Stadtmitte.“ Hochburg der Alternative für Deutschland ist in der Hansestadt Schmarl. Dort kommt die Partei auf 22,7 Prozent der Zweitstimmen. Auch die NPD holt mit 4,4 Prozent ihr bestes Rostocker Resultat in dem Stadtteil.

Andreas Meyer

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Wahlhelfer bei der Auszählung in der Jenaplanschule.

Noch nie zuvor haben so viele Rostocker ihre Stimmen per Briefwahl abgegeben / Hansestadt ist beim Auszählen Schlusslicht

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