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Politiker fordern faire Kostenverteilung

Stadtmitte Politiker fordern faire Kostenverteilung

Linke sieht das Land in der Pflicht / CDU will über eine gemeinsame Lösung beraten

Stadtmitte. . Rostock will 17 Nachbarkommunen zur Kasse bitten. Kritzmow, das Ostseebad Nienhagen oder Sievershagen sollen sich stärker an den Kosten für Volkstheater, Stadthalle und weitere Einrichtungen der Hansestadt beteiligen. Deswegen herrscht zwischen Rostock und seinen Nachbarn Streit. Aus der Rostocker Bürgerschaft bekommt der Vorstoß der Verwaltung nun auch Zustimmung.

 

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Der Spardruck aus Schwerin erhöht den Argwohn.Eva-Maria Kröger (Linke) Fraktionsvorsitz Bürgerschaft

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„Wir freuen uns, dass Rostock und die Gemeinden im Umland wachsen. Doch dabei fallen enorme Kosten an, die fair aufgeteilt werden müssen“, betont Eva-Maria Kröger (Linke). Die Bürger im Umland würden schließlich auch Rostocks Strukturen und Angebote nutzen. Ein finanzieller Ausgleich allein genüge der Fraktionsvorsitzenden darüber hinaus nicht: „Auch der Landkreis und die Gemeinden sind in der Pflicht. Sie müssen eigene Angebote schaffen.“ Dazu zählt sie Kindergärten, Schulen, Kultur und Tagespflege.

In der Pflicht sieht Kröger auch die Landesregierung in Schwerin und Finanzminister Mathias Brodkorb (SPD). „Der extreme Spardruck aus Schwerin befördert das argwöhnische Verhalten zueinander. Bei Geld hört eben die Freundschaft auf.“ Es bedürfe einer Neuregelung der Stadt-Umland-Beziehungen.

Daniel Peters, Vorsitzender der Rostocker CDU, schlägt mildere Töne an. „Grundsätzlich kann ich die Position des Oberbürgermeisters verstehen: Ohne Rostock wäre das Umland bedeutungslos.“ Man benötige einen Weg, von dem beide Seiten profitieren würden. „Allerdings darf das nicht dazu führen, eine Gesamtentwicklung der ganzen Region zu behindern“, so Peters. Auch Torsten Renz, CDU-Kreisvorsitzender des Landkreises Rostock, stimmt zu. „Wir brauchen schnell einen gemeinsamen Weg, denn die positive wirtschaftliche Entwicklung mit weiteren Arbeitsplätzen braucht eine regionale Strategie im Bereich Wohnen.“ Renz und Peters wollen mit den Bürgermeistern der CDU im Umland sowie den CDU-Fraktionsvorsitzenden der Bürgerschaft und des Kreistages zusammenkommen, um eine gemeinsame Lösung zu suchen.

OZ

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