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Polizei ermittelt gegen Anrufer

Toitenwinkel Polizei ermittelt gegen Anrufer

Weil ein 31-Jähriger eine Frau falsch verdächtigt hatte, stürmt die Polizei die Wohnung

Toitenwinkel. Ein 31-jähriger Rostocker hatte die Polizei mit einem angeblichen Gefahrenhinweis in den Stadtteil Toitenwinkel gelockt und hier einen großen Einsatz ausgelöst. Nun hat die Polizei Ermittlungen gegen ihn eingeleitet, da sich der geschilderte Vorfall nicht bewahrheitet hatte. Der Mann muss sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen und dem Vortäuschen einer Straftat verantworten.

 

OZ-Bild

Polizeibeamte beenden Einsatz in Toitenwinkel, es bestand keine Gefahrensituation.

Quelle: Stefan Tretropp

Die Beamten stürmten am Mittwoch gegen Mittag die Wohnung einer jungen Frau in Toitenwinkel, nachdem ein Mann eine vermeintliche Straftat bei der Polizei gemeldet hatte. Nach Angaben der Polizisten hatte er kurz vorher den Notruf gewählt und angegeben, dass sich eine 29-jährige Frau in einer Wohnung in der Pablo-Neruda-Straße in Gefahr befinde. Er hatte der Polizei auch mitgeteilt, dass die Mieterin möglicherweise mit einem Messer bedroht werde.

Da Gefahr für Leib und Leben bestand und die Polizei zunächst davon ausgehen musste, dass es sich um einen Ernstfall handelt, eilten die Beamten sofort in die Pablo-Neruda-Straße.

Gegen 11 Uhr stürmten die Einsatzkräfte die Wohnung. Dort trafen die Polizisten auf die verdutzte Mieterin und fanden diese wohlbehalten vor. Für die Polizisten in der Wohnung war schnell klar, dass es der jungen Frau gut geht und der über Notruf geschilderte Vorfall sich so nicht zugetragen hatte. Der Polizeieinsatz konnte deshalb kurz darauf wieder beendet werden. Der 31jährige Hinweisgeber wird nun mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

Stefan Tretropp

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