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Polizei ermittelt nach Schlägerei in Rostock

Stadtmitte Polizei ermittelt nach Schlägerei in Rostock

Eine Gruppe von 15 bis 20 jungen Syrern prügelt sich in der Innenstadt / 28-Jähriger verletzt

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Bei einer Schlägerei in Rostock sind etwa 15 bis 20 junge Leute aufeinander losgegangen. Schauplatz war erneut das Areal am KTC.

Quelle: Foto: Stefan Tretropp

Stadtmitte. In der Rostocker Innenstadt ist es wieder zu einer Schlägerei zwischen mehreren jungen Männern gleicher ethnischer Herkunft gekommen, bei dem ein junger Syrer leicht verletzt wurde. Dieser Vorfall hatte sich bereits am Mittwoch gegen 17.45 Uhr ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei provozierte der 28-jährige Geschädigte drei junge Landsleute und pöbelte sie an. Hieraus entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit zwischen ihm und einem jugendlichen Täter, der in eine körperliche Auseinandersetzung eskalierte. Die beiden anderen Jugendlichen versuchten nach Zeugenangaben, den Streit zu schlichten.

Weitere Zeugen berichteten, dass plötzlich und völlig unerwartet eine Gruppe von etwa 15 bis 20 Jugendlichen gleicher Nationalität aus Richtung der Wallanlagen hinzukam und sich vor dem Kröpeliner-Tor-Center eine Schlägerei zwischen allen Beteiligten entwickelte. Die jugendlichen Täter sollen nach Zeugenberichten aufeinander eingeschlagen haben.

Täter und Geschädigte der Schlägerei flüchteten noch vor Eintreffen der Polizisten in unbekannte Richtung. Die Beamten konnten lediglich den ersten Geschädigten der körperlichen Auseinandersetzung antreffen. Der Mann erlitt Polizeiangaben zufolge leichte Verletzungen im Gesicht und den Armen. Er war erheblich alkoholisiert und konnte keine Angaben zur Schlägerei machen.

Die Rostocker Kriminalpolizei hat umgehend die Ermittlungen aufgenommen. Neben dem Geschädigten konnten zehn Zeugen festgestellt und befragt werden. Eine Zeugin gab an, dass zumindest ein tatverdächtiger Jugendlicher ein Cuttermesser bei sich hatte, dies aber augenscheinlich nicht einsetzte.

Immer wieder kam es in den vergangenen Monaten zu ähnlichen Auseinandersetzungen auf Höhe des Kröpeliner-Tor-Centers sowie in den Wallanlagen. Mitte April waren dort zuletzt minderjährige Flüchtlinge aufeinander losgegangen. Auch wenige Wochen zuvor waren vor dem Kröpeliner-Tor- Center junge Migranten und auch deutsche Jugendliche in eine Massenschlägerei verwickelt. Wenig später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall auf dem Doberaner Platz. Polizei-Chef Michael Ebert hatte daraufhin die Präsenz seiner Beamten in der Innenstadt verstärkt.

OZ

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