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Positives Fazit bei Nacht der Wissenschaft

Stadtmitte Positives Fazit bei Nacht der Wissenschaft

Ein positives Fazit haben die Veranstalter nach der 12. Langen Nacht der Wissenschaften am Donnerstag gezogen. „Wir sind völlig begeistert.

Stadtmitte. Ein positives Fazit haben die Veranstalter nach der 12. Langen Nacht der Wissenschaften am Donnerstag gezogen. „Wir sind völlig begeistert. Wir hatten zuvor zwei schwere Jahre, weil wir mit dem Termin experimentierten. Mit dem letzten Donnerstag im April liegen wir jedoch gut in der Spur“, sagt Robert Uhde von der Agentur „Sphinx“. Mehr als 5000 Gäste haben die rund 200 Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet bis nach Warnemünde besucht. „Wir werden auch im nächsten Jahr an dem letzten Donnerstag im April festhalten“, so Uhde.

 

OZ-Bild

Forscher Henrik Lund zeigt im Leibniz-Institut für Katalyse (Likat) ein Röntgenfluoreszenzspektroskop.

Quelle: Ove Arscholl

Allein im Leibniz-Institut für Katalyse zählten die Veranstalter am Donnerstag mehr als 1300 Gäste. Auch die neue Physik war gut besucht. „Die Campus-Achse in der Südstadt hat super funktioniert“, sagt Uhde. Das traumhafte Wetter habe ebenfalls für großen Andrang an allen Standorten gesorgt.

Den traditionellen Kommunikationswettbewerb gewannen die Physiker mit ihrer Schauvorlesung „Der Krieg der Sterne! Unplugged und in 4D (Kann Spuren von Stickstoff enthalten)“. Sie bekamen auf der After-Sciences-Party den Wanderpokal in Form einer „Wissensboje“ überreicht. Kriterien für die Vergabe waren unter anderem die Präsentationsidee, gesellschaftliche Bedeutung, Sprache und Struktur.

Den zweiten Platz belegten die Rechtsmediziner. Sie zeigten, wie sie in Mordfällen arbeiten und wie viel der Fernseh-Krimi mit der Realität zu tun hat. Die Vorlesung war erst ab 18 Jahre — und wie bei den Physikern „ausverkauft“. Platz drei erreichte ein Vortrag darüber, wie die Fütterung von Tieren Lebensmittel beeinflusst.

Ein weiterer Höhepunkt war die feierliche Übergabe des restaurierten Nonnenaltars in der Universitätskirche. „Dank zahlreicher Sponsoren und Unterstützer konnte ein gemeinsamer Schatz von Universität und Stadt gesichert werden und erstrahlt erstmals in neuem Glanz“, sagt Uni-Rektor Wolfgang Schareck. Die Restaurierung des 500 Jahre alten Altars kostete mehr als 70000 Euro. Kunsthistorisch ist er vor allem aufgrund der seltenen Szenen von der Auffindung des Heiligen Kreuzes in Jerusalem durch die byzantinische Kaiserin Helena von unschätzbarem Wert. Im Zuge der letzten Kirchensanierung im Jahr 2004 hatte der Nonnenaltar aus finanziellen Gründen nur gereinigt und restauratorisch gesichert werden können.

Von aw

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