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Praktikum oder Hörsaal: Studenten zieht es ins Ausland

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Praktikum oder Hörsaal: Studenten zieht es ins Ausland

Auslandsaufenthalte immer beliebter / Nord-, Lateinamerika und Ostasien an der Spitze / Internationaler Tag informierte Interessierte mit Vorträgen und an Ständen

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Laura Engelhardt genoss ihren Auslandsaufenthalt. Die Philosophiestudentin verbrachte ein Semester in Umeå in Schweden.

Quelle: Ove Arscholl

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Australien, Portugal oder Südafrika – immer mehr Studierende zieht es für ein Semester oder ein Praktikum ins Ausland. „Es könnten jedoch noch viel mehr sein“, sagt Michael Paulus, Leiter des Rostock International House (RIH). In Zusammenarbeit mit dem Sprachenzentrum lud dieses vergangene Woche zum Internationalen Tag in die Rostocker Universität ein. Stände und Vorträge informierten rund um das Thema Auslandsaufenthalt. Das Interesse war groß.

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Auslandsaufenthalte immer beliebter / Nord-, Lateinamerika und Ostasien an der Spitze / Internationaler Tag informierte Interessierte mit Vorträgen und an Ständen

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„Unser Ziel ist es, mehr Studierende dazu zu ermutigen, ins Ausland zu gehen“, so Paulus. Insgesamt gäb es drei Gründe, welche diese davon abhalte. „Die Rostocker haben eine hohe Verbundenheit zu Mecklenburg-Vorpommern.“ Außerdem wissen Viele nicht, wie genau sie ein Semester oder Praktikum im Ausland in ihr Studium einbetten können. „Hinzu kommen Sorgen über die Finanzierung.“ Insgesamt lasse sich sagen, dass Ängste und Unwissenheit die Studierenden hemmen. „Der Internationale Tag bietet eine tolle Möglichkeit, Fragen zu klären und unnötige Ängste aus dem Weg zu räumen“, erklärt Paulus.

„Finanzierung ist momentan ein wichtiges Thema für mich“, erzählt Malte Becker. Der Maschinenbaustudent möchte seinen zweiten Master in Australien absolvieren. „Leider ist das Leben dort sehr teuer.“

Der 29-Jährige spricht aus Erfahrung. Er habe schon einmal in Sydney gelebt und gearbeitet. Gerne würde er wieder zurück. „Das Land und die Leute dort haben mich fasziniert.“ Die größte Stadt Australiens biete außerdem eine gute Universität. Steffen Dürkoop studiert ebenfalls Maschinenbau. „Ich weiß aber noch nicht, wo es für mich hingehen soll“, sagt der 30-Jährige. Dass er ins Ausland möchte, stehe aber fest. „Ich möchte meine Englischkenntnisse verbessern.“

Eine ganz neue Sprache möchte Christina Dahms erlernen. Die 25-Jährige studiert Humanmedizin und möchte ihr ärztliches Praktikum im Ausland absolvieren. „Ich finde Portugal spannend.“ Im nächsten Semester werde sie schon einmal einen Sprachkurs als Vorbereitung dafür beginnen. „Das Sprachenzentrum ist ein kleines wichtiges Rädchen in Bezug auf Auslandsaufenthalte“, erklärt Doreen Selent. An ihrem Stand informierte sie über das Angebot. Sprachkenntnisse austesten konnten Besucher schon einmal im internationalen Café. „Das hatten wir die Jahre zuvor nicht“, sagt Michael Paulus. Bei Kuchen konnten Rostocker, internationale Studierende und extra eingeladene Flüchtlinge ins Gespräch kommen.

„Der Internationale Tag hat sich zu einem einem festen Bestandteil der Universität etabliert“, sagt Paulus. Es komme sowohl von Studierenden als auch von den Vortragenden stets positives Feedback.

„Ich finde es toll, dass wir unser Angebot präsentieren können“, bestätigt Anne-Kathrin Westphal. Die 32-Jährige informierte am Stand des Career Service darüber, wie Studierende berufliche Wege ins Ausland finden. „Wir vermitteln Strategien, wie sie in Kontakt mit Arbeitgebern treten können.“

Pauline Rabe

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