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Premiere für Kindertheater: Vom Tod und seiner Ente

Kröpeliner-Tor-Vorstadt Premiere für Kindertheater: Vom Tod und seiner Ente

Erstklässler der Grundschule am Margaretenplatz sahen als Erste das neue Kinderstück „Ente, Tod und Tulpe“ im Volkstheater

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Cornelia Wöß spielt die Ente, Till Demuth den Tod im Stück „Ente, Tod und Tulpe“.

Quelle: Dorit Gätjen

Kröpeliner-Tor-Vorstadt. Eine Ente trifft auf den Tod und freundet sich mit ihm an: Mit dem Stück „Ente, Tod und Tulpe“ feierte das Rostocker Volkstheater gestern vor einer Schulklasse der Grundschule am Margaretenplatz Premiere.

Weitere Vorstellungen: Das 45-minütige Stück wird am 29. Mai um 11 Uhr und zum Kindertag am 1. Juni um 9 und 11 Uhr gespielt.

Infos: www.volkstheater-rostock.de

Das Stück von Nora Dirisamer basiert auf dem Kinderbuch von Wolf Erlbruch und erzählt, wie eine Ente eines Tages bemerkt, dass ihr der Tod folgt. Da die Ente noch nicht sterben möchte, bleibt der Tod noch einen Sommer lang bei ihr. Gemeinsam schwimmen sie im Teich der Ente, suchen dort nach Schätzen, die von den Menschen weggeworfen werden und schauen sich die Sterne an.

Der Tod lernt in dieser Zeit viel von der Ente, was er selbst noch nicht wusste. So werden die beiden zu Freunden. Letztlich stirbt die Ente und der Tod muss sich von ihr verabschieden.

Im Anschluss an die Premierenvorstellung fand eine Gesprächsrunde mit den Schauspielern Cornelia Wöß und Till Demuth statt. Hier konnten Kinder und Erwachsene ihre Fragen zum Stück stellen. Die Regisseurin Tanja Richter betonte, dass es dem Ensemble besonders am Herzen lag, dieses Kinderstück, mit dem ernsten Thema Tod, so zu inszenieren, dass die Kinder nicht verängstigt werden. So soll der Tod sanft und liebevoll erscheinen und nicht etwas sein, vor dem man Angst haben muss. Das Stück soll den Fokus darauf legen, dass das Leben nach dem Tod weitergeht. Und so kam das Stück bei den jüngeren Zuschauern besonders gut an. Die siebenjährige Katharina Schüler war nach der Premiere ganz begeistert: „Das Stück war lustig und hat Spaß gemacht. Mir hat es gefallen, als der Tod am Ende alles nachgemacht hat, was die Ente immer gemacht hat, und dann das Ei gefunden hat“, erzählt sie munter drauf los. Dem stimmt auch die siebenjährige Lisa Neumann zu. „Das war schön, wie der Tod das nachgespielt hat.“ Die Mädchen gehen alle in die erste Klasse der Grundschule am Margaretenplatz.

Frederike Schirra

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