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Prima Klima in der Langen Straße

Stadtmitte Prima Klima in der Langen Straße

Radfahrer, Fußgänger und Jongleure bewegen sich auf der Langen Straße, die Parkbuchten sind von Vereinen, Organisationen und Verkehrsunternehmen besetzt.

Stadtmitte. Radfahrer, Fußgänger und Jongleure bewegen sich auf der Langen Straße, die Parkbuchten sind von Vereinen, Organisationen und Verkehrsunternehmen besetzt.

 

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Juliane Bäthge vom Interkulturellen Garten stellt einen Solarkocher vor.

Quelle: Thomas Niebuhr

„Früher war die Straße Lebensraum, bis sich die Autos ausbreiteten“, sagt Rostocks Umweltsenator Holger Matthäus (Grüne) zum Klimaaktionstag gestern in der gesperrten Langen Straße. „Gut leben auf kleinem Fuß“ hieß das Motto am Nachmittag und zahlreiche Hansestädter nutzten die Gelegenheit, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Stadtmobilität zu informieren.

Vor mehr als zehn Jahren produzierte jeder Rostocker pro Jahr noch acht Tonnen des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid, heute seien es weniger als vier, rechnet Holger Matthäus vor und sieht Möglichkeiten für weitere Reduktionen. „Da gibt es Stellschrauben, aber auch Widerstand.“ Der Umweltsenator denkt dabei vor allem daran, den Anteil von Rad- und Nahverkehr auszubauen. Der liege bei 65 Prozent.

„Rostock ist auf dem Weg zur Fahrradstadt, aber da geht noch was“,sagt Michael Reitz, Vorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC). Er denkt dabei vor allem an den Ausbau der Infrastruktur, sprich der Wege. Auch die Rostocker Straßenbahn AG sei ständig bemüht mehr Fahrgäste zu gewinnen und auf die Wünsche der Kunden einzugehen, versichert Technik-Vorstand Michael Schroeder. Er verweist darauf, dass zwei neuen Buslinien in den Fischereihafen und in die Rostocker Heide eingerichtet wurden. Holger Matthäus geht es gar nicht darum, den Autoverkehr zu verteufeln.

Es würde schon helfen, wenn die Leute nachdenken würden, ob nicht Fahrten statt mit dem Auto auch mit Fahrrad oder Bahn gemacht werden können.

Thomas Niebuhr

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