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BRODERSTORF Projekte zum Wohlfühlen

Hanns Lange macht seit 25 Jahren als Bürgermeister Politik — und setzt jetzt besondere Schwerpunkte

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Hanns Lange und Sabine Binder vom Bürger- und Kulturverein im neuen Dorfgemeinschaftshaus: Die Keramikkurse werden dort besonders gut angenommen.

Quelle: Michael Schißler

Broderstorf. . Klar ist eins: Es ging nicht mehr so weiter mit der Containeranlage für die Sportler auf dem Sportplatz am Bornkoppelweg in Pastow. „Deswegen haben wir uns das Vereinsheim geleistet“, sagt Hanns Lange, Bürgermeister in Broderstorf. Damit setze die Gemeinde nun einen weiteren Schwerpunkt in der Infrastruktur.

Die Zugezogenen sind angekom-

men, wir müssen ihnen Angebote machen.“Hanns Lange,

Bürgermeister

Lange ist 25 Jahre im Amt des Bürgermeisters, er hat die Entwicklung Broderstorfs nach der Wende maßgeblich mitgestaltet und stellt nun mit Fug und Recht im Rückblick fest: „Die Menschen, die neu hinzugezogen sind, sind jetzt angekommen.“ Das heißt: Ihre Häuser sind fertig, jetzt geht es um das Leben mit der Gemeinde und in der Gemeinde.

Dass der Zeitpunkt gut gewählt ist, zeigt eine andere Investition, „die sich nun schon auf jeden Fall gelohnt hat“: das Dorfgemeinschaftshaus. „Da ist immer Betrieb“, sagt der Bürgermeister und sinniert darüber nach, warum es dort so viele Keramikkurse gibt. „Mit dem Dorfgemeinschaftshaus haben wir auch eine richtige dörfliche Identität bekommen“, sagt Lange und denkt dabei nicht nur an die Kurse, sondern auch daran, „dass wir unsere Sitzungen dort abhalten können und dass der Bürgermeister dort ein eigenes Büro hat.“

Zuvor hatten sich die Broderstorfer sowohl für ihre Sitzungen als auch mit dem Bürgermeisterbüro im Gebäude des Amtes Carbäk einmieten müssen. „Und noch etwas haben wir mit dem Neubau geschafft“, sagt Hanns Lange, der 1979 für den Deutschen Turn- und Sportbund in den Broderstorfer Sportausschuss einstieg und sich fortan in der Kommunalpolitik engagierte, „die vorherige Ruine an dem Standort ist verschwunden.“ Damit hat die Ortsdurchfahrt von Broderstorf optisch gewonnen. Geht es nach Lange, will er das fortsetzen. „Es gibt wieder Bestrebungen, einen Käufer für den Bahnhof zu finden“, sagt er, „für eine gewerbliche Nutzung wäre das historische Bauwerk auf jeden Fall geeignet.“

Und auch für die Anlagen der früheren LPG Pflanzenproduktion zeichnet sich eine Lösung ab. „Die Besitzer haben signalisiert, dass sie gern verkaufen möchten“, sagt Lange — und das ergebe für die Gemeinde wiederum die Chance, dort eine Wohngebiet anbieten zu können.

Mit Wohngebieten hat der Broderstorfer Bürgermeister gute Erfahrungen gemacht. „Das erste war in Neu Broderstorf“, sagt Lange, „das war ein guter Einstand, weil die Nachfrage hoch war.“ Ebenso gut hat sich das Gewerbegebiet entwickelt, mit dem die Gemeinde auch zu einem beachtlichen Wohlstand gekommen ist. „Die erste Aufgabe damals nach der Wende war es, einen Flächennutzungsplan aufzustellen“, sagt Hanns Lange — und auch damit haben die Broderstorfer richtig gelegen. Und sie haben eine Schule — die von Broderstorf, Roggentin und Thulendorf getragen wird. „Früher waren wir allein dafür zuständig“, erinnert sich Lange, „da habe ich häufig den Eltern erklären müssen, warum der Zustand, vor allem der Sporthalle, so schlecht ist. Ich habe immer den Mangel verteidigt.“ Das muss er nun nicht mehr. Der gesamte Schulkomplex ist erneuert, sie haben eine moderne Schule, „und der Standort ist auch ideal“, sagt Lange. Nun will er sehen, was noch ansteht in den kommenden Jahren — an größere Projekte hat er sich in 25 Jahren gewöhnt.

Von Michael Schißler

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